Allgemeine Aufgaben der Integrierten ländlichen Entwicklung

Maßnahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung können mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

Grundlegendes Ziel des Förderprogramms „Dorferneuerung 2022“ durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW) ist es, in erster Linie durch investive Maßnahmen Orte und Ortsteile von bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in ländlichen Räumen in ihren dörflichen bzw. ortsteilspezifischen Siedlungsstrukturen als Lebens-, Arbeits-, Erholungs-, Kultur- und Naturräume für die Menschen zu sichern und zu entwickeln.

zur Dorferneuerung

Das Land  NRW  fördert eine leistungsfähige Breitbandversorgung in den Wohngebieten der Städte
und Gemeinden im ländlichen Raum. 

zur Breitbandversorgung ländlicher Räume

Ländliche Wege sind ein wesentlicher Infrastrukturbaustein, um ländliche Räume zu erschließen und zu entwickeln. Sie binden Gemeinden, Dörfer, Weiler und Einzelgehöfte an das Verkehrsnetz an, erschließen land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen und dienen nicht zuletzt auch touristischen Zwecken.

Angesichts der finanziellen Situation vieler Städte und Gemeinden im ländlichen Raum sind neue Lösungen gefragt, um das Wegenetz funktional zu erhalten.

zu Wegenetzkonzepte

Das Land gewährt Zuwendungen für die Finanzierung von Maßnahmen der Landentwicklung zur Sicherung und Weiterentwicklung des ländlichen Raums als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum. Sie sollen unter Einbindung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft zu einer positiven Entwicklung der Agrarstruktur, zur Verbesserung der Infrastruktur ländlicher Gebiete und zu einer nachhaltigen Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen. Dabei sind die Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung, die Belange des Natur- und Umweltschutzes, die demografische Entwicklung sowie die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme zu berücksichtigen.

zu Förderung von Wirtschaftswegen

LEADER steht für für „Liaison entre actions de développement de l‘économie rurale“ (zu Deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).

Die EU und das Land NRW unterstützen auch in der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2020 den Zusammenschluss von ländlichen Kommunen zu LEADER-Regionen.

zu LEADER 2014-2020

VITAL steht für Verantwortlich - Innovativ -Tatkräftig - Attraktiv - Ländlich

In Anlehnung an das LEADER-Programm können in dem eigens für das Land NRW aufgesetzte Förderprogramm „VITAL.NRW“ innovative Projekte in vorab festgelegten Regionen von 2016 bis 2023 durchgeführt werden. Ziel ist die Umsetzung einer Regionalen Entwicklungsstrategie.

zu VITAL.NRW

Wichtiger Hinweis

Aufgrund der großen Nachfrage nach diesem Förderprogramm stehen für das Jahr 2021 keine weiteren Mittel zur Verfügung. Die weiteren Stichtage in 2021 entfallen daher.
Von weiteren Antragstellungen bitten wir daher im zweiten und dritten Quartal 2021 abzusehen. Anträge werden erst 2022 wieder an das zuständige Ministerium weitergegeben.

 

Infrastrukturmaßnahmen zur Erschließung der landwirtschaftlichen, touristischen und wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale.

Das Land gewährt Zuwendungen für die Finanzierung von Maßnahmen der Strukturentwicklung des ländlichen Raumes für Infrastrukturmaßnahmen zur Erschließung der landwirtschaftlichen, touristischen und wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale.

zu Strukturentwicklung des ländlichen Raumes

Zur Unterstützung von ökologischem Landbau fördert das Land Nordrhein-Westfalen Öko-Modellregionen.

Die Bezirksregierung Detmold ist zuständige Behörde für die Bewilligung von Öko-Modellregionen in Nordrhein-Westfalen.

Nähere Informationen zum Wettbewerbsaufruf 2021 

Antragsformular Öko-Modellregion


Stand: Dezember 2021