Öffentliche Bekanntmachung von Genehmigungsverfahren / Ordnungsverfügungen / Anzeigen

Immissionsschutz

Auslegung Genehmigungsverfahren vom 16. Dezember 2021 bis 07. Januar 1922

Firma Siegfried PharmaChemikalien Minden GmbH

Die Siegfried PharmaChemikalien Minden GmbH beantragt für den Standort Karlstraße 15 in 32423 Minden gemäß § 16 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) die Genehmigung zur wesentlichen Änderung der BImSchG-Anlage 06 "Mehrprodukte-Anlage 1". Beantragt wird die Erweiterung der Mehrprodukte-Anlage 1 um ein 10-geschossiges Produktionsgebäude l804 mit Vollunterkellerung, sie soll als Vielstoffanlage genehmigt werden, um verschiedene Arzneimittel und Zwischenerzeugnisse herstellen zu können. Die Produktionskapazität der Mehrprodukte-Anlage 1 von Arzneimitteln einschließlich Zwischenerzeugnisse soll um 1.000 t/a auf 1.710 t/a erhöht werden.

Weitere Angaben zu dem Vorhaben können dem Antrag und den zugehörigen Antragsunterlagen entnommen werden.

Bei dem beantragten Vorhaben handelt es sich um eine genehmigungsbedürftige Errichtung und Betrieb im Sinne des § 16 BImSchG. Die Anlage ist im Anhang zu § 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) unter Ziffer 4.1.19 aufgeführt. Für das Verfahren und die Zulassungsentscheidung ist gemäß § 2 ZustVU NRW die Bezirksregierung Detmold zuständig.

Das Vorhaben wird weiter gemäß § 10 Absatz 3 BImSchG in Verbindung mit §§ 8 ff. der Verordnung über das Genehmigungsverfahren (9. BImSchV) und § 19 UVPG hierdurch öffentlich bekannt gemacht.

Die Antragstellerin hat nachfolgend genannte entscheidungserhebliche Antragsunterlagen zur Beurteilung des Vorhabens vorgelegt:

  • Schallimmissionsprognose
  • Unterlagen zur Vorbereitung der Vorprüfung gemäß § 7 Absatz 1 Satz 1 UVPG in Verbindung mit Anlage 3 UVPG
  • Sicherheitsbericht
  • Explosionsschutzdokument
  • Konzept zum Ausgangszustandsbericht

Der Antrag mit den dazugehörigen Antragsunterlagen einschließlich Gutachten liegt gemäß § 10 Absatz 3 BImSchG in Verbindung mit §§ 8 ff. der 9. BImSchV in der Zeit vom

06. Dezember 2021 bis einschließlich 07. Januar 2022

bei der
-    Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15
        32756 Detmold, Raum A 306,
-    Telefonnummer: 05231/71 5312
        Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
        Montag bis Freitag 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
aus.

Weiterhin liegt der Antrag mit den dazugehörigen Antragsunterlagen in der Zeit vom 06. Dezember 2021 bis einschließlich 07. Januar 2022 bei der
-    Stadt Minden, Domstraße 2, 32423 Minden,
     Bereich 5.1 - Bauen und Wohnen, Raum 1.21
     Telefonnummer 0571 - 89453
     Montag bis Donnerstag 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr
     Montag bis Donnerstag 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
     Freitag von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr
aus.

Die Unterlagen können aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus (COVID-19/Sars-CoV-2) nur unter Vereinbarung eines Termins, während der Dienststunden, eingesehen werden. Zur Terminvereinbarung nehmen Sie bitte mit der Behörde, bei der die Antragsunterlagen ausliegen, Kontakt auf.

Die Antragsunterlagen werden parallel zur Auslegung auch auf der Homepage der Bezirksregierung Detmold [https://www.bezreg-detmold.nrw.de] verfügbar gemacht.

Sollte es Ihnen aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus (COVID-19 / Sars-CoV-2) mit den oben genannten Veröffentlichungsorten nicht möglich sein, in die Unterlagen Einsicht nehmen zu können, wenden Sie sich bitte an die Bezirksregierung Detmold unter der Telefonnummer 05231 - 71 5312, um für Sie eine individuelle Lösung zu finden.

Gemäß § 10 Abs. 3 BImSchG können während der Auslegungsfrist und einen Monat nach Ablauf der Auslegungsfrist, also vom 06.12.2021 bis einschließlich 07.02.2022, Einwendungen gegen das Vorhaben schriftlich bei der vorstehend genannten Behörde erhoben werden. Die Einwendungen können auch elektronisch als einfache E-Mail unter Angabe des vollständigen Namens und der Anschrift an die E-Mail-Adresse dezernat53einwendungen [at] bezreg-detmold.nrw.de erhoben werden. Mit Ablauf der vorgenannten Frist sind für das Genehmigungsverfahren alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 10 Absatz 3 Satz 5 BImSchG). Dies gilt nicht für ein sich anschließendes Gerichtsverfahren. Maßgebend für fristgerechte Einwendungen ist der Eingang der Einwendung bis zum Ablauf der oben genannten Frist bei der vorstehend genannten Behörde.

Name und Anschrift der Einwender sind auf den Einwendungen vollständig und deutlich lesbar anzugeben. Unleserliche Namen oder Anschriften können nicht berücksichtigt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Einwendungen der Antragstellerin sowie den beteiligten Behörden bekannt gegeben werden. Auf Verlangen des Einwenders bzw. der Einwenderin werden Name und Anschrift unkenntlich gemacht, soweit die Angaben nicht zur Beurteilung des Inhalts der Einwendungen erforderlich sind. Weitergehende Informationen, insbesondere zu Ihren Rechten als Betroffene/r finden Sie hier: https://www.bezreg-detmold.nrw.de/400_WirUeberUns/030_Die_Behoerde/Date….

Werden Einwendungen vorgebracht, kann die Genehmigungsbehörde gem. § 10 Absatz 6 BImSchG die rechtzeitig gegen das Vorhaben vorgebrachten Einwendungen mit der Antragstellerin und denjenigen, die Einwendungen vorgebracht haben, erörtern. 

Findet auf Grund der Ermessensentscheidung der Genehmigungsbehörde eine Erörterung der vorgebrachten Einwendungen nicht statt, wird diese Entscheidung öffentlich bekanntgegeben.

Für den Fall, dass die vorgebrachten Einwendungen einer Erörterung bedürfen, findet der Termin am 08.03.2022, ab 10:00 Uhr, statt.

Der Erörterungstermin wird im Victoria Hotel Minden, Markt 11 in 32423 Minden durchgeführt.

Zum Erörterungstermin wird nicht gesondert eingeladen. Sollten keine Einwendungen vorgebracht werden, entfällt der Erörterungstermin. Ein möglicher Wegfall des Erörterungstermins wird nach Ablauf der Einwendungsfrist nicht öffentlich bekannt gemacht.

 Der Erörterungstermin ist gemäß § 18 Absatz 1 der 9. BImSchV öffentlich und dient dazu, die rechtzeitig erhobenen Einwendungen zu erörtern, soweit dies für die Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen von Bedeutung sein kann. Im Einzelfall kann aus besonderen Gründen die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Bei Platzmangel haben Behördenvertreter, die Antragstellerin und Personen, die fristgerecht Einwendungen vorgebracht haben sowie deren rechtsgeschäftliche Vertreter und Beistände, Vorrang an der Teilnahme.

Die formgerecht vorgebrachten Einwendungen werden in diesem Termin ohne Rücksicht auf das Ausbleiben der Antragstellerin oder der Personen, die Einwendungen vorgebracht haben, erörtert (§ 10 Absatz 4 Nr. 3 des BImSchG).

Die durch die Einsichtnahme in die Antragsunterlagen und die Teilnahme am Erörterungstermin entstehenden Kosten können nicht ersetzt werden.

Die Entscheidung über den Antrag wird öffentlich bekannt gegeben.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann (§ 10 Absatz 4 Nr. 4 des BImSchG). 

Bei dem vorliegenden Antrag handelt es sich um die wesentliche Änderung eines Vorhabens nach Nr. 4.2 der Anlage 1 des UVPG. Gemäß § 9 Absatz 2 und Absatz 4 des UVPG ist in Verbindung mit § 7 Absatz 1 eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls durchzuführen. Dementsprechend ist im Vorfeld ermittelt worden, ob für das Vorhaben eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Hierbei wurden die einschlägigen Kriterien gemäß Anlage 3 des UVPG zugrunde gelegt.

Es wurde festgestellt, dass es keiner Umweltverträglichkeitsprüfung bedarf.

Maßgeblich für diese Feststellung ist insbesondere, dass die Umsetzung des Vorhabens auf bereits erschlossenem Betriebsgelände erfolgt und keine Erschließung von neuen Natur- und Lebensräumen notwendig ist. Das anfallende Abwasser wird in der werkseigenen Kläranlage gereinigt. Die Prozess- und Objektabluft über eine bestehende Abluftreinigung geleitet, verbrannt und in die Atmosphäre entlassen. Es sind keine negativen Umwelteinwirkungen in Form von luftverunreinigenden Stoffen und Gerüchen zu erwarten, die emittierte Abluft entspricht den gesetzlichen Vorgaben und hält die Grenzwerte ein. Das Vorhaben führt ebenfalls zu keiner negativen Beeinträchtigung von ökologisch empfindlichen Gebieten.

Diese Feststellung ist nicht selbständig anfechtbar.

Diese Bekanntgabe ist auch auf der Internetseite der Bezirksregierung Detmold unter (www.bezreg-detmold.nrw.de) -Bekanntmachung/Amtsblätter- abrufbar.

Im Auftrag 
(gez. Bendel)
Bezirksregierung Detmold, den 22. November 2021
Leopoldstraße 15
32756 Detmold
Aktenzeichen 700-53.0040/21/4.1.19

 

Unterlagen

Die nachfolgenden Dateien sind nicht barrierefrei und im oben genannten Zeitraum abrufbar.

0 Anschreiben 5,29 MB pdf
1 Gesamtinhaltsverzeichnis 178 KB pdf
2 Antrag 8,07 MB pdf
3 Erläuterung des Vorhabens 742 KB pdf
4 Übersichtskarten 7,28 MB pdf
5 Bauantrag 140 MB pdf
6 Anlagen- und Betriebsbeschreibung 1,47 MB pdf
7 MAP & Fließbilder 954 KB pdf
8 Formulare 1,16 MB pdf
9 Stellungnahmen 7,19 MB pdf
10 Umweltverträglichkeitsprüfung 10,6 MB pdf
11 Anlagensicherheit 321 KB pdf
12 Konzept zum Ausgangszustandsbericht 5,43 MB pdf
13 Sonstiges 878 KB pdf
14 Kurzbeschreibung 981 KB pdf

 

 

Bekanntmachungen

Wasserrechtsantrag der Stadt Büren - Brunnen Afte-II

Die Stadt Büren, Königstraße 16, 33142 Büren, hat bei der Bezirksregierung Detmold die Änderung der bestehenden wasserrechtlichen Bewilligung dahingehend beantragt, die bestehenden Gewinnungsanlagen um den Brunnen Afte-II mit einer jährlichen Entnahme von bis zu 250.000 m³/a zu erweitern.

Mit Bewilligung vom 23. Oktober 2018 wurde der Stadt Büren das Recht erteilt, aus den Quellen Leiberg 1 und Leiberg 2 Grundwasser in einer Menge von bis zu 700.000 m³/a zu entnehmen. Zur Gewährleistung einer stabilen Versorgungssicherheit, insbesondere in Trockenzeiten, beabsichtigt die Stadt Büren die Reaktivierung des Brunnens Afte-II mit einer Entnahmemenge von bis zu 50 m³/h, 720 m³/d und 250.000 m³/a.

 
Geplanter Standort: 
Stadt Büren, Gemarkung Büren, Flur 6, Flurstück 201 

Nach § 9 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in Verbindung mit Ziffer 13.3.2 der Anlage 1 UVPG ist für das Änderungsvorhaben eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach § 7 UVPG durchzuführen. Im Rahmen dieser Vorprüfung wurde festgestellt, dass für das beantragte Vorhaben keine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Die Feststellung wurde im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Detmold vom 08. März 2021 öffentlich bekannt gegeben. 

Die Antragsunterlagen liegen in der Zeit vom

02. November 2021 bis einschließlich 01. Dezember 2021

bei der Stadt Büren zur allgemeinen Einsicht aus und sind darüber hinaus über die Internetseite der Stadt Büren zugänglich. Die Detailangaben zum Ort der Auslegung (Adresse, Öffnungszeiten, Raumnummer etc.) sowie die einzuhaltenden Schritte und Fristen ergeben sich aus der ortsüblichen Bekanntmachung, die hier abgerufen werden kann: 115 KB pdf

Ergänzend und außerhalb einer Rechtspflicht werden die Antragsunterlagen auf der  Homepage der Bezirksregierung Detmold eingestellt. Verfahrensrechtlich maßgeblich ist allein die Auslegung bei der Stadt Büren.       

In einer sich an die Auslegung anschließenden 2-Wochen-Frist, das heißt bis zum Ablauf des 15. Dezember 2021, haben alle von der Maßnahme Betroffenen die Möglichkeit, bei der Stadt Büren oder der Bezirksregierung Detmold schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen zu erheben. 

Die Behörde kann auf eine Erörterung von rechtzeitig erhobenen Stellungnahmen und Einwendungen verzichten (§ 67 Absatz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz NRW). Findet ein Erörterungstermin statt, ergeht zu dem Termin eine gesonderte Ladung. Darüber hinaus gibt das Planungssicherstellungsgesetz die Möglichkeit, den Erörterungstermin statt als Präsenzveranstaltung in einer modifizierten Form durchzuführen. 

Antragsunterlagen

Die nachfolgenden Dateien sind nicht barrierefrei und im vorgenannten Zeitraum abrufbar.

  1. Antrag auf Änderung der wasserrechtlichen Bewilligung - 34,3 MB pdf
  2. Pläne - 103 MB pdf
  3. Anhänge - 4,56 MB pdf
  4. Anlagen - 23,2 MB pdf

 

 

Bekanntmachung der Online-Konsulation

Wasserrechtsantrag Hedem

Wasserrechtliches Bewilligungsverfahren des Wasserbeschaffungsverbandes Kreis Herford-West.
Durchführung einer Online-Konsultation nach § 5 Planungssicherstellungsgesetz anstelle eines Erörterungstermin.

Der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Kreis Herford-West, Osnabrücker Straße 205, 32257 Bünde, hat bei der Bezirksregierung Detmold die Erteilung einer wasserrechtlichen Bewilligung gemäß § 8, § 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt, um Grundwasser über die bestehenden und den geplanten Brunnen 13 des Wasserwerks Hedem in der Stadt Preußisch Oldendorf

Brunnenreihe 1

Brunnen 1, 1A Gemarkung Hedem, Flur 6, Flurstück 7
Brunnen 2 Gemarkung Hedem, Flur 6, Flurstück 55
Brunnen 5 Gemarkung Lashorst, Flur 5, Flurstück 25
Brunnen 5A Gemarkung Lashorst, Flur 5, Flurstück 44
Brunnen 6, 6A Gemarkung Engershausen, Flur 7, Flurstück 27
Brunnen 7A Gemarkung Engershausen, Flur 8, Flurstück 53
Brunnen 7B Gemarkung Engershausen, Flur 8, Flurstück 55
Brunnen 8 Gemarkung Engershausen, Flur 4, Flurstück 40/41
Brunnen 8A Gemarkung Engershausen, Flur 4, Flurstück 43
Brunnen 11 Gemarkung Offelten, Flur 6, Flurstück 110

Brunnenreihe 2

Brunnen 3 Gemarkung Blasheim, Flur 30, Flurstück 266
Brunnen 4A Gemarkung Offelten, Flur 6, Flurstück 183
Brunnen 9 Gemarkung Offelten, Flur 6, Flurstück 107
Brunnen 10 Gemarkung Engershausen, Flur 10, Flurstück 29
Brunnen 12 Gemarkung Engershausen, Flur 9, Flurstück 18
Brunnen 13 (gepl.) Gemarkung Engershausen, Flur 2, Flurstück 2

 in einer Gesamtmenge von bis zu 900 m3/h, 20.400 m3/d und 5.200.000 m3/a zu entnehmen. Die Antragsunterlagen haben in der Zeit vom

15. März 2021 bis zum 14. April 2021

in den betroffenen Kommunen für die Öffentlichkeit zur Einsicht ausgelegen. Die Einwendungsfrist endet am 18. April 2021.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie und der geltenden Beschränkungen wird die gemäß § 106 Absatz 1 Landeswassergesetz Nordrhein-Westfalen (LWG) in Verbindung mit § 67 Verwaltungsverfahrensgesetz Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW) grundsätzlich erforderliche mündliche Verhandlung auf der Grundlage des § 5 Absatz 2 bis 4 Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) durch eine Online-Konsultation ersetzt.

Die Durchführung der ersatzweisen Online-Konsultation wird hiermit gemäß § 5 Absatz 3 Satz 2 PlanSiG in Verbindung mit § 73 Absatz 6 Satz 2 bis 4 VwVfG NRW bekannt gegeben.

Es wird auf Folgendes hingewiesen:

  1. Der Antragsteller, die Behörden und Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben und diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, werden individuell benachrichtigt. Bei Unterschriftenlisten, auf denen Vertreter / Bevollmächtigte benannt wurden, erhalten nur diese die Benachrichtigung.
  2. Zur Teilnahme berechtigt sind neben dem unter Nummer 1 genannten Personenkreis auch Betroffene, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden. Diese können bei der Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15, 32756 Detmold, Email: post54 [at] bezreg-detmold.nrw.de rechtzeitig vor Ende der Äußerungsfrist unter Angaben ihrer Betroffenheit schriftlich oder per Email den Zugang zur Online-Konsultation beantragen.
  3. Für die Online-Konsultation werden den zur Teilnahme Berechtigten die sonst im Erörterungstermin zu behandelnden Informationen durch Einstellung in eine geschützte Ablage im Internet zugänglich gemacht. Den zur Teilnahme Berechtigten wird Gelegenheit gegeben, sich bis einschließlich Montag, den 06. Dezember 2021 schriftlich oder elektronisch dazu zu äußern (§ 5 Absatz 4 PlanSiG).
  4. Die Regelungen über die Online-Konsultation lassen den bereits eingetretenen Ausschluss von Einwendungen unberührt. Es wird hiermit keine neue Einwendungsmöglichkeit eröffnet.
  5. Dieser Bekanntmachungstext wird auch auf den Internetseiten der Stadt Preußisch Oldendorf, der Stadt Lübbecke, der Gemeinde Bad Essen sowie der Bezirksregierung Detmold zugänglich gemacht.

 

Wasserrechtsverfahren Harlinghausen

Wasserrechtliches Bewilligungsverfahren der Stadt Preußisch Oldendorf.
Durchführung einer Online-Konsultation nach § 5 Planungssicherstellungsgesetz anstelle eines Erörterungstermins.

Die Stadt Preußisch Oldendorf, Rathausstraße 3, 32361 Preußisch Oldendorf, hat bei der Bezirksregierung Detmold die Erteilung einer wasserrechtlichen Bewilligung gemäß § 8, § 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt, um Grundwasser über die bestehenden Brunnen des Wasserwerks Harlinghausen in der Stadt Preußisch Oldendorf, Gemarkung Harlinghausen, Flur 2, Flurstücke 69, 774, 110 und 112, in einer Gesamtmenge von bis zu 200 m3/h, 2.500 m3/d und 800.000 m3/a zu entnehmen. Die Antragsunterlagen haben in der Zeit vom

15. März 2021 bis zum 14. April 2021

in den betroffenen Kommunen für die Öffentlichkeit zur Einsicht ausgelegen. Die Einwendungsfrist endete am 28. April 2021.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie und der geltenden Beschränkungen wird die gemäß § 106 Absatz 1 Landeswassergesetz Nordrhein-Westfalen (LWG) in Verbindung mit § 67 Verwaltungsverfahrensgesetz Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW) grundsätzlich erforderliche mündliche Verhandlung auf der Grundlage des § 5 Absatz 2 bis 4 Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) durch eine Online-Konsultation ersetzt.

Die Durchführung der ersatzweisen Online-Konsultation wird hiermit gemäß § 5 Absatz 3 Satz 2 PlanSiG in Verbindung mit § 73 Absatz 6 Satz 2 bis 4 VwVfG NRW bekannt gegeben.

Es wird auf Folgendes hingewiesen:

  1. Die Antragstellerin, die Behörden und Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben und diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, werden individuell benachrichtigt. Bei Unterschriftenlisten, auf denen Vertreter / Bevollmächtigte benannt wurden, erhalten nur diese die Benachrichtigung.
  2. Zur Teilnahme berechtigt sind neben dem unter Nr. 1 genannten Personenkreis auch Betroffene, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden. Diese können bei der Bezirksregierung Detmold, Leopoldstraße 15, 32756 Detmold, Email: post54 [at] bezreg-detmold.nrw.de rechtzeitig vor Ende der Äußerungsfrist unter Angabe ihrer Betroffenheit schriftlich oder per Email den Zugang zur Online-Konsultation beantragen.
  3. Für die Online-Konsultation werden den zur Teilnahme Berechtigten die sonst im Erörterungstermin zu behandelnden Informationen durch Einstellung in eine geschützte Ablage im Internet zugänglich gemacht. Den zur Teilnahme Berechtigten wird Gelegenheit gegeben, sich bis einschließlich Montag, den 06. Dezember 2021 schriftlich oder elektronisch dazu zu äußern (§ 5 Absatz 4 PlanSiG).
  4. Die Regelungen über die Online-Konsultation lassen den bereits eingetretenen Ausschluss von Einwendungen unberührt. Es wird hiermit keine neue Einwendungsmöglichkeit eröffnet.
  5. Dieser Bekanntmachungstext wird auch auf den Internetseiten der Stadt Preußisch Oldendorf, der Gemeinde Bad Essen sowie der Bezirksregierung Detmold zugänglich gemacht.

Anzeige vom 29. April 2021

Anzeige der Stockmeier Chemie GmbH & Co. KG, Am Stadtholz 37, 33609 Bielefeld, - Standort: Bielefeld- zur störfallrelevanten Errichtung und Betrieb einer nicht genehmigungsbedürftigen Anlage

- pdf 112 KB

Anzeige vom 11. Oktober 2021

Anzeige der Stockmeier Chemie GmbH & Co. KG, Am Stadtholz 37, 33609 Bielefeld, - Standort: Bielefeld- zur störfallrelevanten Änderung einer genehmigungsbedürftigen Anlage

- pdf 113 KB

Ordnungsverfügungen

Information nach § 24 Absatz 3 der Verordnung über die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen - 17. BImSchV -

  1. Heidelberg Cement AG, Paderborn (09-02-2021) - pdf 126 KB
  2. Heidelberg Cement AG, Paderborn (07-12-2020) - pdf 176 KB