DigitalPakt Schule

Das Landeskabinett hat die Förderrichtlinie für den Digitalpakt Schule gebilligt und damit den Weg frei gemacht für die Auszahlung der Fördermittel an die Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Wichtig: Die Budgetbindungsfrist wurde bis zum 31.07.2022 verlängert!

Nordrhein-Westfalen erhält aus dem Digitalpakt Schule nach dem Königsteiner Schlüssel 1,054 Milliarden Euro. Alle Schulträger erhalten ein Förderbudget, das bei der Antragstellung zu berücksichtigen ist. Antragsberechtigt sind die Träger von öffentlichen Schulen, von privaten Ersatzschulen sowie Träger von Pflegeschulen und Schulen der Gesundheitsfachberufe. Bei Kreisen, kreisfreien Städten, kreisangehörigen Städten und Gemeinden wird das Förderbudget zu 75 Prozent nach der Schülerzahl und zu 25 Prozent nach der Schlüsselzuweisung im Gemeindefinanzierungsgesetz zugewiesen. Damit findet auch die unterschiedliche Finanzkraft der Kommunen Berücksichtigung. Bei allen anderen Schulträgern wird das Förderbudget zu 100 Prozent nach Schülerzahl verteilt. Die Förderbudgets für die einzelnen Schulträger finden Sie in der Anlage 2 der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Digitalisierung der Schulen in NRW.

Mit den Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können Investitionen in die IT-Infrastruktur einer Schule getätigt werden. Die Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung in Höhe von bis zu 90% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der Eigenanteil der Schulträger beträgt 10%.

Die Förderrichtlinie wurde zum 15. September 2019 im Amtsblatt des Schulministeriums veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt können die Schulträger dann bei den jeweils zuständigen Bezirksregierungen Anträge stellen. Für die Antragsstellung wurde ein schlankes, digitales Verfahren aufgesetzt, das ebenfalls am 15. September freigeschaltet wurde. Die Antragstellung kann ab sofort ausschließlich elektronisch im Förderportal erfolgen. Eine Übersicht der FAQ ist hier zu finden.

Die Mitarbeiter der Bezirksregierung Detmold sind neben ihren persönlichen Telefonnummern unter der Hotline 05231 71-3489 sowie unter dem Funktionspostfach (digitalpakt [at] brdt.nrw.de) zu erreichen.

Wichtiger Hinweis zur Verlängerung der Budgetbindungsfrist bis zum 31.07.2022:

  • Die zugewiesenen Schulträgerbudgets haben bis zu diesem Stichtag Bestand.
  • Es besteht die Möglichkeit, bis zu diesem Stichtag Anträge im Rahmen der zugewiesenen Budgets zu stellen.

 

Hinweis zur Vereinfachung des Antragsverfahrens:

Auf die Vorlage des vollständigen tpEk bei Antragstellung kann für Anträge, die bis zum 31.12.2021 eingereicht werden, verzichtet werden.

Wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten, verfahren Sie bitte folgendermaßen:

  • Mit dem Antrag reichen Sie das Formular „vereinfachtes tpEk“ sowie die dazugehörige „Erklärung zum Verzicht der Vorlage des tpEk“ ein.
  • Das vollständige tpEk müssen Sie bis spätestens zur Schlussabrechnung der geförderten Maßnahme einreichen.

Bitte beachten Sie hierzu folgendes:

Die vorherige Erstellung und Vorlage des vollständigen tpEk bietet die Möglichkeit, Sie im Vorhinein zur Förderfähigkeit einzelner Maßnahmen und Vorhaben zu beraten. Dies kann helfen, Vorhaben zu vermeiden, die förderschädlich bzw. nicht förderfähig sind.

Unterstützung zur Erstellung des tpEk: Weiterführende Informationen sowie eine Handreichung und ein Erklärvideo der Medienberatung NRW zur Erstellung des tpEk finden Sie hier. 

IT-Administration

Am 10.02.2021 ist die „Richtlinie über die Förderung von IT-Administration“ (kurz: RL IT-Administration) in Kraft getreten.

Das Ziel der Richtlinie besteht darin, Sie im Bereich der Ausbildung und Finanzierung von IT-Administrierenden im Rahmen des „Digitalpakt Schule“ zu unterstützen.

Die Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft, Träger von genehmigten Ersatzschulen, Träger von staatlich anerkannten Altenpflege- und (Kinder-) Krankenpflegeschulen bzw. Pflegeschulen sowie staatlich anerkannten Ausbildungsstätten in den weiteren Gesundheitsfachberufen sind antragsberechtigt.

Förderfähig im Rahmen dieser Richtlinie sind folgende Maßnahmen, die ab dem 03.06.2020 begonnen worden sind:

  • Personalkosten zur IT-Administration durch eigenes Personal,
  • Sachausgaben für IT-Administration durch externe IT-Dienstleister und
  • Qualifizierung und Weiterbildung von bei Ihnen beschäftigten IT-Administrierenden.

Weitere Voraussetzungen sowie etwaige Höchstbeträge entnehmen Sie bitte der hier hinterlegten Förderrichtlinie.

Eine Förderung ist unter Berücksichtigung der Ihnen zur Verfügung stehenden Fördermittel (Schulträgerbudgets, Anlage 3 zur Förderrichtlinie) in Höhe von max. 90% Ihrer zuwendungsfähigen Gesamtausgaben möglich.

Die Antragstellung kann ab sofort ausschließlich elektronisch im Förderportal NRW erfolgen.

Eine Übersicht der FAQ ist hier zu finden.

Sofortausstattungsprogramm

Am 22. Juli 2020 ist die Förderrichtlinie „Sofortausstattungsprogramm“ in Kraft getreten.

Ziel dieser Richtlinie ist:

  • Die Versorgung der Schülerinnen und Schüler, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende technische Geräte zurückgreifen können, mit digitalen Endgeräten.
  • Die Ausstattung der Schulen für die Erstellung professioneller Online-Lehr-Angebote (technische Werkzeuge sowie notwendige Software).

Die Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft, Träger von genehmigten Ersatzschulen, Träger von staatlich anerkannten Altenpflege- und (Kinder-) Krankenpflegeschulen bzw. Pflegeschulen sowie staatlich anerkannten Ausbildungsstätten in den weiteren Gesundheitsfachberufen sind antragsberechtigt.

Der Fördersatz beträgt 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Zuwendungsempfänger können Zuwendungen bis zur Höhe des ihnen zugewiesenen Budgets aus Anlage 1 zur Richtlinie erhalten.

Förderfähig sind mobile Endgeräte (ausgenommen Smartphones) inkl. Zubehör für Schülerinnen und Schüler mit dem o. g. Bedarf bis zu einem Gesamtpreis i. H. v. 500 € (zuwendungsfähige Ausgaben). Darüberhinausgehende Kosten sowie der Eigenanteil i. H. v. 10 % müssen vom Zuwendungsempfänger getragen werden.

Die für diesen Zweck seit dem 16. März 2020 angeschafften mobilen Endgeräte können gemäß der Richtlinie ebenfalls nachträglich gefördert werden.

Durch die Schulträger ist eine Zustimmung der Nutzer zu den Nutzungsbedingungen für die mobilen Endgeräte sicherzustellen. Ein Muster der Nutzungsvereinbarung finden Sie über die Seite der Medienberatung NRW oder rechts unter „Sofortausstattung (Links)“.

Die Antragsstellung kann online über das nebenstehende Antragsformular erfolgen, sofern Sie uns dieses per DE-Mail übersenden. Alternativ müssen die unterschriebenen Formulare per Post zugeschickt werden.

Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie in den aktualisierten FAQ.

Hinweis:

Die Richtlinie „Sofortausstattungsprogramm“ wurde bis zum 30. Juni 2022 verlängert.

Wenn Ihre Bewilligung bis zum 31. Juli 2021 erfolgt ist und Sie bis zu diesem Stichtag einen entsprechenden schriftlichen Antrag stellen, können Sie somit Mittelabrufe noch bis zum 31. Dezember 2021 unter der Berücksichtigung des jeweiligen Kassenschlusses tätigen.

Dienstliche Endgeräte für Lehrkräfte

Am 29. Juli 2020 ist die Richtlinie „Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte an Schulen“ in Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten.

Ziel dieser Richtlinie ist:

  • Die Schulträger bei der Digitalisierung ihrer Schulen durch Ausstattung der Lehrkräfte mit digitalen dienstlichen Endgeräten zu unterstützen.
  • Die Schulen bei der rechtssicheren Arbeit mit personenbezogenen Daten zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind:

  • Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft,
  • Träger von genehmigten Ersatzschulen und
  • Träger von Pflegeschulen und Schulen der Gesundheitsfachberufe.

Förderfähig sind schulgebundene mobile dienstliche Endgeräte wie bspw. Laptops, Notebooks und Tablets (ausgenommen Smartphones) einschließlich Ausgaben für Inbetriebnahme sowie dem für den Betrieb notwendigen Zubehör für Lehrkräfte.

Die Zuwendung wird in Form der Festbetragsfinanzierung in Höhe von bis zu 500 Euro je digitalem Endgerät gewährt. Darüberhinausgehende Kosten sind durch die Zuwendungsempfänger zu tragen.

Die Zuwendungsempfänger können Zuwendungen bis zur Höhe des ihnen zugewiesenen Budgets aus Anlage 1 zur Richtlinie erhalten.

Die für diesen Zweck seit dem 16. März 2020 angeschafften mobilen Endgeräte können gemäß der Richtlinie nachträglich gefördert werden.

Durch die Schulträger ist eine Zustimmung der Nutzer zu den Nutzungsbedingungen für die mobilen Endgeräte sicherzustellen. Ein Muster der Nutzungsvereinbarung finden Sie über die Seite der Medienberatung NRW.

Die Antragsstellung kann online über das nebenstehende Antragsformular erfolgen, sofern Sie uns dieses per DE-Mail übersenden. Alternativ müssen die unterschriebenen Formulare per Post zugeschickt werden.

Hinweise:

Die Richtlinie über die Förderung dienstlicher Endgeräte für Lehrkräfte wurde bis zum 30. Juni 2022 verlängert.

Wenn Ihre Bewilligung bis zum 31. Juli 2021 erfolgt ist und Sie bis zu diesem Stichtag einen entsprechenden schriftlichen Antrag stellen, können Sie somit Mittelabrufe noch bis zum 31. Dezember 2021 unter der Berücksichtigung des jeweiligen Kassenschlusses tätigen.

Träger von Pflegeschulen und Schulen der Gesundheitsfachberufe sind ab sofort ebenfalls antragsberechtigt. Sie haben die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der oben dargestellten Informationen, eine Förderung für mobile Endgeräte, die nicht vor dem 03.06.2020 angeschafft wurden, bis zum 30.09.2021 zu beantragen.

Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie in den aktualisierten FAQ.

Digitale Ausstattungsoffensive

Am 15.10.2021 ist die „Richtlinie über die Förderung von Endgeräten für Schulen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Digitalen Ausstattungsoffensive für Schulen in NRW“ in Kraft getreten.

Das Ziel der Richtlinie besteht darin, berechtigten Schulen eine vollständige Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit personalisierten und technisch schulgebundenen mobilen Endgeräten zu ermöglichen.

Die öffentlichen Schulträger und Ersatzschulträger von Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen an sozial benachteiligten Standorten gemäß Anlage 1 der Förderrichtlinie sind antragsberechtigt.

Förderfähig im Rahmen dieser Richtlinie ist die Beschaffung schulgebundener mobiler Endgeräte einschließlich der Inbetriebnahme sowie des für den Einsatz erforderlichen Zubehörs (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones), um diese den Schülerinnen und Schülern unentgeltlich als Leihgabe zur Verfügung zu stellen.

Die Zuwendung wird in Form der Festbetragsfinanzierung in Höhe von bis zu 500 Euro je digitalem Endgerät gewährt. Darüberhinausgehende Kosten sind durch die Zuwendungsempfänger zu tragen. Eine Förderung ist unter Berücksichtigung der Ihnen zur Verfügung stehenden Fördermittel (Schulträgerbudgets, Anlage 1 zur Förderrichtlinie) möglich.

Die für diesen Zweck seit dem 18. März 2021 angeschafften mobilen Endgeräte können gemäß der Richtlinie ebenfalls nachträglich gefördert werden.

Durch die Schulträger ist eine Zustimmung der Nutzer zu den Nutzungsbedingungen für die mobilen Endgeräte sicherzustellen. Ein Muster der Nutzungsvereinbarung finden Sie über die Seite der Medienberatung NRW.

Die Antragsstellung kann online über das nebenstehende Antragsformular erfolgen, sofern Sie uns dieses per DE-Mail übersenden. Alternativ müssen die unterschriebenen Formulare per Post zugeschickt werden.

Hinweise: Am 06.05.2022 wurde die Richtlinie um die Anlage 1a mit der Übersicht über die zusätzlich zu berücksichtigenden Schulen und Schulträger erweitert. Die dort aufgeführten Schulträger haben nun ebenfalls die Möglichkeit, Anträge unter den oben genannten Bedingungen zu stellen.