Neubau der 110-kV-Leitung Eickum-Enger: Planfeststellungsbeschluss liegt aus
Detmold (10. Juli 2026). Das Verfahren zur Planfeststellung für den Neubau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Eickum-Enger ist abgeschlossen. Die Bezirksregierung Detmold hat am 22. Juni 2026 den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Damit besteht Baurecht für das Projekt. Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden von Dienstag, 14. Juli 2026, bis Montag, 27. Juli 2026, für zwei Wochen auf der Homepage der Bezirksregierung Detmold veröffentlicht.
Baurecht für Hochspannungsleitung – Unterlagen ab 14. Juli online
Die Unterlagen können über den Pfad www.bezreg-detmold.nrw.de > Aufgaben > Planung und Verkehr > Planfeststellung/laufende Verfahren eingesehen werden. Diese Auslegung bewirkt auch die öffentliche Zustellung. Eine individuelle Zustellung an Einwender und Betroffene erfolgt nicht. Die Details zur Auslegung können der öffentlichen Bekanntmachung der Bezirksregierung unter www.bezreg-detmold.nrw.de/service im Amtsblatt Nr. 28 vom 6. Juli 2026 entnommen werden.
Vertiefende Informationen zum Vorhaben
Die Westfalen Weser Netz GmbH hatte das Verfahren beantragt. Das planfestgestellte Vorhaben umfasst den Neubau einer zu ihrem Verteilungsnetz gehörenden 110-kV-Hochspannungsfreileitung. Die Leitung ist knapp fünf Kilometer lang und beinhaltet den Bau von 17 Freileitungsmasten. Ihren Ausgangspunkt hat sie an der Umspannanlage Eickum, die sich nahe der Städte Bielefeld und Enger im Stadtgebiet Herford befindet. Der erste Mast außerhalb der Umspannanlage steht auf Bielefelder Gebiet, Mast 2 auf der Grenze zwischen Bielefeld und Herford. Die Masten 3 und 4 zählen zur Stadt Herford, alle anderen zur Stadt Enger. Über den vorletzten Mast 16 wird die Leitung mit der weiterführenden 110-kV-Hochspannungsfreileitung Enger-Ennigloh verbunden und über den Mast 17 an die Umspannanlage Enger angeschlossen. Der Neubau ersetzt die an gleicher Stelle vorhandene 110-kV-Freileitung, die demontiert wird.