Erörterungstermin zur Netzverstärkung der 380-kV-Leitung Ovenstädt-Eickum-Bechterdissen
Planfeststellungsverfahren Elbe-Lippe-Leitung Süd
Detmold. Die Bezirksregierung Detmold führt für das Planfeststellungsverfahren zur 380-kV-Leitung Ovenstädt-Eickum-Bechterdissen am Donnerstag, 26. März, einen Erörterungstermin durch. Dieser findet im „DCC Kongresszentrum“ auf dem BildungsCampus Herford statt.
Der Erörterungstermin ist ein zentrales Element des Anhörungsverfahrens. So können die Einwender, Träger öffentlicher Belange und weitere Betroffene direkt mit dem Vorhabenträger der TenneT TSO GmbH ins Gespräch kommen, um offene Fragen zu klären und die eigene Position darzulegen. Bisher hatten die Betroffenen die Möglichkeit, schriftlich ihre Einwendungen zu erheben, die die Bezirksregierung der TenneT TSO GmbH zur Erstellung jeweiliger Gegenäußerungen zur Verfügung gestellt hat.
Weitere Details zum Erörterungstermin haben alle Einwender in den vergangenen Tagen schriftlich erhalten. Die Informationen sind außerdem in den jeweils ortsüblichen Bekanntmachungen der vom Vorhaben betroffenen Städte bzw. Gemeinden zu entnehmen oder auf der Internetseite der Bezirksregierung Detmold online einzusehen.
Über die 380-kV-Leitung Ovenstädt-Eickum-Bechterdissen (Elbe-Lippe-Leitung Süd)
Mit dem Vorhaben soll sich die Übertragungskapazität zwischen den Umspannwerken (UW) Ovenstädt, Eickum und Bechterdissen erhöhen. Dies soll durch eine Umbeseilung der Bestandsleitung auf sogenannte Hochtemperaturseile von bisher 2.800 Ampere auf 4.000 Ampere je Stromkreis erfolgen. Der Einsatz von Freileitungsprovisorien ist vorgesehen. Die Firma TenneT TSO GmbH hat auf Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes als Vorhabenträgerin bei der Bezirksregierung die Planfeststellung beantragt.
Von der Maßnahme sind die Städte bzw. Gemeinden Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Bielefeld, Enger, Herford, Hiddenhausen, Hille, Hüllhorst, Kirchlengern, Leopoldshöhe, Löhne, Minden und Petershagen betroffen.