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Projektgruppe erarbeitet Luftreinhalteplan für die Stadt Halle/Westfalen

(Detmold), 22. Juni 2011. Am 17. Juni fand die dritte Projektgruppensitzung zur Erstellung eines Luftreinhalteplans im Rathaus der Stadt Halle/Westfalen statt, zu der die Bezirksregierung Detmold eingeladen hatte. Die Sitzung wurde von Prof. Dr. Egon de Groot, Dezernent für Immissionsschutz der Bezirksregierung geleitet. Teilnehmer der Projektgruppensitzung waren Vertreter der Stadt Halle, des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sowie des Kreises Gütersloh, des Landesbetriebs Straßen NRW und Vertreter der Naturschutzverbände.

Ziel des neuen Plans ist es, die Luftqualität in der Stadt Halle zu verbessern, da die zulässigen Grenzwerte für Stickstoffdioxid seit dem Jahr 2010 erheblich überschritten werden. Während der zulässige Grenzwert im Jahresmittel 40 µg/m³ beträgt, wurde im Bereich der Lange Straße, als Hauptverkehrsstraße, für das Jahr 2010 eine Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid von 58 µg/m³ gemessen. Hauptverursacher dieser hohen Schadstoffbelastung ist der Schwerlastverkehr. Ziel des Luftreinhalteplans ist es, für einen Teil des Schwerlastverkehrs alternative Verkehrsrouten zu ermöglichen und damit die Hauptstraße durch Halle zu entlasten.

Die Bezirksregierung stellte bei der letzten Projektsitzung Verkehrskonzepte mit entsprechenden Ausweichstrecken vor, die dafür in Frage kommen. Bis zur nächsten Sitzung im Herbst bewerten die Teilnehmer der Projektgruppe die möglichen Auswirkungen der vorgeschlagenen Verkehrsführungen im Hinblick auf eine Senkung der Schadstoffbelastung. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden die Teilnehmer dann gemeinsam konkrete Maßnahmen festlegen, mit denen die Stickstoffdioxidwerte für die Ortsdurchfahrt in Halle gesenkt werden sollen.

 

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