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Erste „Regionalakademie OWL“ ist ein voller Erfolg

(Minden/Detmold), 17. Juni 2011. Die erste „Regionalakademie OWL“, wie die Koordinatorin der Bezirksregierung Gertrud Pannek sowie ihre Mitstreiter Dr. Julia Ruprecht und Carsten Paul die Veranstaltungsreihe getauft hatten, wurde mit einer Abschlussveranstaltung am 17. Juni im Ratsgymnasium Minden würdig beendet. Laut den Veranstaltern war die Akademie für Schülerinnen und Schüler ein voller Erfolg. Sie soll als Veranstaltungsreihe fortgesetzt werden.

Ziel der „Regionalakademie OWL“, die aus sieben mehrtägigen Workshops bestand, war es, den Schülern der Klassen sieben bis neun aus den Gymnasien der Kreise Minden-Lübbecke und Lippe ein spannendes und anregendes Lern- und Experimentierangebot zu machen, das über den schulischen Unterricht hinausgeht. Projekte waren unter anderem die „Planung einer energiegerechten Neubausiedlung“ und die „Untersuchung der bionischen Eigenschaften von Haien und anderen Meeresbewohnern“. Rund 110 Jungen und Mädchen hatten mitgemacht und waren von der Akademie begeistert. Die Workshops fanden von Januar bis Mai an verschiedenen Lernorten in OWL statt, wie beispielweise dem Ratsgymnasium Minden, dem Stadtgymnasium Detmold, dem Stadttheater Bielefeld, der Volkshochschule in Herford sowie der Universität Bielefeld.

Die Durchführung der Akademie war nur durch die finanzielle Unterstützung der Familie-Osthushenrich-Stiftung möglich. So konnten Wissenschaftler, Journalisten, Künstler und Theaterpädagogen gewonnen werden, die den Teilnehmern Einblick und Zugriff auf ungewöhnliche Lerninhalte ermöglichten. „Die Idee, Jugendliche auch außerhalb der Schule in ihrer Freizeit dazu zu bewegen, gemeinsam mit anderen Neues zu lernen, hat sehr gut funktioniert. Das Angebot der Akademie wurde von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen“, bewertet Michael Uhlich, Leiter der Abteilung Schule der Bezirksregierung, den Modellversuch. „Die Akademie ist ein nachahmenswertes Experiment. Wir werden das Projekt im Herbst dieses Jahres fortsetzen.“

Bei der Abschlussveranstaltung im Ratsgymnasium Minden am Freitag erhielten die Workshopteilnehmer, ihre Eltern und interessierte Lehrkräfte Gelegenheit, sich per Video-Aufnahmen Einblicke in die Arbeit der einzelnen Workshops zu verschaffen. Maresa Driediger, die kürzlich ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen hat, ergänzte die Präsentation durch eine kurze Darstellung von ausgewerteten Ergebnissen der Workshoptagebücher, die die Schüler erstellt hatten.

Michael Uhlich und Dr. Burghardt Lehmann, Geschäftsführer der Familie-Osthushenrich-Stiftung, richteten ein Grußwort an die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung. Nach der Kurzvorstellung der sieben Workshops durch einzelne Teilnehmer hatten die Gruppen Gelegenheit, zusammen mit den übrigen Kursteilnehmern „ihren“ Workshop ausführlich per Video zu begutachten. Am Ende erhielt jeder Jugendliche ein Zertifikat über die Teilnahme an seinem Workshop.

 

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