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Landesregierung weist „Wolfsgebiet Senne“ aus

Detmold (20. Dezember 2018). Das Umweltministerium des Landes NRW hat das „Wolfsgebiet Senne“ ausgewiesen. Anhand genetischer Analysen konnte im Bereich der Senne mehrfach ein weiblicher Wolf nachgewiesen werden. Experten gehen davon aus, dass das Tier standorttreu ist. Durch die Ausweisung als Wolfsgebiet können Nutztierhalter ab sofort Förderungen zum Herdenschutz beantragen.

Das Wolfsgebiet Senne ist 922 Quadratkilometer groß und umfasst Teile der Kreise Gütersloh (Stadt Schloß Holte-Stukenbrock), Lippe (Städte Detmold, Horn-Bad Meinberg, Lage und Oerlinghausen, Gemeinden Augustdorf und Schlangen) und Paderborn (Städte Bad Lippspringe und Paderborn, Gemeinden Altenbeken und Hövelhof) sowie der Stadt Bielefeld (Teil südwestlich der A2/B 66).

Die umliegende „Pufferzone um das Wolfsgebiet“ umfasst auf einer Fläche von circa 3.390 Quadratkilometern den Großteil der kreisfreien Stadt Bielefeld, den östlichen Bereich des Kreises Gütersloh, den Nordosten des Kreises Lippe sowie die gesamten Kreise Paderborn und Höxter. In der Pufferzone sollen Präventionsmaßnahmen künftig ebenfalls gefördert werden.

Anträge auf Förderung von Herdenschutzmaßnahmen sowie auf Entschädigung der durch einen Wolf verursachten Schäden im Fall des Wolfsgebietes Senne können bei der Bezirksregierung Detmold als zuständige Bewilligungsbehörde (Dezernat 51) gestellt werden.

Die Bezirksregierung Detmold wird fortlaufend zum „Wolfsgebiet Senne“ informieren.

Weitere Informationen sind unter www.wolf.nrw zugänglich.

Eine Karte des „Wolfsgebietes Senne“ einschließlich der umliegenden Pufferzone steht unter https://wolf.nrw/wolf/web/babel/media/20181220_lanuv_wolfsgebiet_senne.pdf zur Verfügung.

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