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Auslegung der Planunterlagen beginnt

Detmold (22. August 2018). Die Bezirksregierung Detmold eröffnet das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau bzw. Umbau des Streckenabschnitts Hauptstraße in Bielefeld-Brackwede einschließlich der Errichtung von drei barrierefreien Hochbahnsteigen zwischen Gaswerkstraße und Jenaer Straße der Stadtbahnlinie 1. Die Planunterlagen liegen von Mittwoch, 29. August 2018, bis Freitag, 28. September 2018 beim Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld und dem Bezirksamt Bielefeld-Brackwede aus. Einwendungen können bis zum 12. Oktober 2018 erhoben werden.

„Die Bezirksregierung prüft das Vorhaben in einem bürgernahen und transparenten Verfahren. Dazu gehört insbesondere die Beteiligung der Öffentlichkeit durch die Planauslegung“, sagt Jochen Bode, zuständiger Dezernent bei der Bezirksregierung Detmold. Zusätzlich zur Auslegung vor Ort werden die Planunterlagen auf der Homepage der Bezirksregierung Detmold veröffentlicht. „Verfahrensrechtlich ist jedoch allein die Auslegung vor Ort maßgeblich“, betont Jochen Bode.

Parallel dazu werden neben den anerkannten Naturschutzvereinigungen die Behörden, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt wird, als Träger öffentlicher Belange beteiligt.

Alle, die von dem geplanten Vorhaben betroffen sind, können bei der Stadt Bielefeld oder direkt bei der Bezirksregierung Detmold schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen erheben. „Die Erhebung einer Einwendung per E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur oder als DE-Mail ist möglich. Eine Übermittlung per ‚einfacher E-Mail‘ ist nicht ausreichend“, erklärt Bode. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der ortsüblichen Bekanntmachung der Stadt Bielefeld.

Details zum Projekt

Die Stadt Bielefeld hat das Planfeststellungsverfahren am 6. März 2018 bei der Bezirksregierung Detmold beantragt. Sie plant, die Stadtbahnhaltestellen Gaswerkstraße, Normannenstraße und Brackwede Kirche zu barrierefreien Hochbahnsteigen umzubauen. Außerdem sollen die sanierungsbedürftigen Stadtbahngleise ersetzt und dabei für den Einsatz der sogenannten Vamos-Fahrzeuge hergerichtet werden. Die Vamos-Fahrzeuge sind breiter und länger und haben dadurch eine höhere Fahrgastkapazität als die vorhandenen Stadtbahnfahrzeuge. Ihr Einsatz erfordert eine Anpassung der Gleise, um den Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Gleichzeitig werden der Straßenbelag erneuert, der Radverkehr neu geordnet und die Straßenseitenräume saniert. Von den vorgesehen Maßnahmen sind Grundstücke in der Gemarkung Brackwede betroffen.

 

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