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Es ist geschafft – sehr gute Berufsabschlüsse bei den Auszubildenden in den Geoinformationsberufen

Detmold (11. Juli 2019). 19 Auszubildende in den Geoinformationsberufen haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet, davon zwei im Ausbildungsberuf Geomatiker/in und 17 im Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/in. Die neuen Fachkräfte nahmen am Dienstag, 9. Juli, ihre Abschlusszeugnisse in der Bezirksregierung Detmold entgegen.

Geomatiker sind Experten auf dem Gebiet der Geoinformation. Sie erfassen Geodaten, verschneiden sie mit Fachdaten und bereiten sie für Kunden auf. Am Ende dieses Prozesses steht zum Beispiel eine Wanderkarte oder ein 3D-Stadtmodell. Auch Vermessungstechniker sind Experten für Geodaten. Der Schwerpunkt bei diesem Berufsbild liegt hingegen bei der Datenerhebung durch Vermessung und der örtlichen Absteckung von Bauprojekten. So werden unter anderem Bauplanungen in die Örtlichkeit übertragen und das Liegenschaftskataster fortgeführt. Beide Berufsgruppen sind überwiegend im öffentlichen Dienst tätig, etwa im Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationswesen, arbeiten aber auch in der Privatwirtschaft. Die Ausbildungszeit beider Berufe beträgt drei Jahre.

Die intensiven Anstrengungen der Betriebe und Behörden in der Geoinformations-branche zur Nachwuchsgewinnung zeigen erste Früchte. Im Vergleich zum Vorjahr (13 Absolventen) hat eine erfreulich große Zahl von Auszubildenden in den Berufen Vermessungstechniker/in und Geomatiker/in die Abschlussprüfung in der Bezirksregierung Detmold bestanden.

Die Absolventen stellten Ihr Fachwissen in einer mehrtägigen Prüfung vor dem zuständigen Prüfungsausschuss bei der Bezirksregierung Detmold unter Beweis. Abteilungsleiter Jens Kronsbein von der Bezirksregierung Detmold führte die gute Leistung des Ausbildungsjahrgangs auf alle an der Ausbildung Beteiligte zurück. Neben den Ausbilderinnen und Ausbildern in den Ausbildungsstätten, der intensiven Betreuung durch Lehrkräfte an den Berufskollegs seien es natürlich in erster Linie die Auszubildenden selbst gewesen, die diesen Erfolg erarbeitet hätten.

Außerdem hob er hervor, wie wichtig eine fundierte Berufsausbildung für den Einzelnen, aber auch für die Region Ostwestfalen-Lippe sei. Er hoffe, dass alle jungen Fachleute der Region treu blieben oder nach Abschluss eines weiterführenden Studiums wieder in die Region zurückkehren würden.

Neben den Abschlusszeugnissen der Berufsausbildung erhielten die Auszubildenden zur Vermessungstechnikerin/zum Vermessungstechniker auch ihre Abschlusszeugnisse des Carl-Severing-Berufskollegs für Handwerk und Technik in Bielefeld, da sie überwiegend dort beschult wurden. Darunter sind auch Auszubildende aus dem Regierungsbezirk Münster und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung als Bundesbehörde.

Spannende, vielseitige und umfassenden Berufe hätten die neuen Fachkräfte ergriffen, sagten Ralph-Gerald Siekmann-Böhm vom Verband Deutscher Vermessungsingenieure und Jens Schumann vom Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure. Die breit angelegten Ausbildungen böten viele Möglichkeiten, und die Berufsaussichten seien sehr gut. Mit Blick auf die Altersstruktur in den Betrieben und Verwaltungen, den intensiven technischen Wandel und den sich andeutenden Fachkräftemangel stehe den jungen Leuten die Welt in der Geodatenverarbeitung offen.

Die Absolventen

Absolventen

 

 

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