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Auslegung der Antragsunterlagen beginnt

Detmold (25. Mai 2018). Für die Grundwasserentnahme aus den Quellfassungen Leiberg 1 und 2 in Bad Wünnenberg hat die Bezirksregierung Detmold das förmliche Bewilligungsverfahren eröffnet. Die Antragsunterlagen liegen von Montag, 4. Juni 2018, bis einschließlich Dienstag, 3. Juli 2018, bei der Stadt Bad Wünnenberg und der Stadt Büren aus. Einwendungen können bis zum 17. Juli 2018 erhoben werden.

„Die Bezirksregierung Detmold prüft das Vorhaben in einem bürgernahen und transparenten Verfahren. Dazu gehört insbesondere die Beteiligung der Öffentlichkeit“, sagt Ronny Abraham, zuständiger Dezernent bei der Bezirksregierung. Zusätzlich zur Auslegung vor Ort werden die Planunterlagen im Internet auch auf der Homepage der Bezirksregierung veröffentlicht. „Verfahrensrechtlich maßgeblich ist jedoch allein die Auslegung vor Ort“, betont Ronny Abraham.

Alle, die von dem Vorhaben betroffen sind, können bei der Stadt Bad Wünnenberg, der Stadt Büren oder direkt bei der Bezirksregierung Detmold schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen erheben. „Die Erhebung einer Einwendung per einfacher E-Mail, also ohne qualifizierte elektronische Signatur oder als DE-Mail, ist hierfür nicht ausreichend“, erklärt Abraham. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der ortsüblichen Bekanntmachung der beiden Kommunen.

Details zum Projekt

Die Stadt Büren hat bei der Bezirksregierung Detmold die Erteilung einer wasserrechtlichen Bewilligung gemäß §§ 8, 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt, um Grundwasser über die Quellfassungen Leiberg 1 und 2 in der Stadt Bad Wünnenberg in einer Menge von bis zu 125 Kubikmeter pro Stunde, 3.000 Kubikmeter pro Tag und 700.000 Kubikmeter pro Jahr zu entnehmen. Das Wasser wird zur Versorgung der Einwohner im Versorgungsgebiet der Stadt Büren mit Trinkwasser ge- und verbraucht.

Die Stadt Büren ist derzeit im Besitz einer bis zum 31. Dezember 2018 befristeten Erlaubnis über eine Entnahmemenge von bis zu 488.000 Kubikmeter pro Jahr. Der abgestimmte Bedarfsnachweis sieht zukünftig eine jährliche Entnahmemenge von bis zu 700.000 Kubikmeter vor.

Zur Gewährleistung einer Mindestwasserführung sollen mindestens 3 Liter pro Sekunde in die Olveke eingeleitet werden. Darüber hinaus soll der nicht für die Trinkwasserversorgung genutzte Quellabfluss ebenfalls der Olveke zufließen. Eine zusätzliche Rohrleitung sichert die Befüllung des Tretbeckens, insbesondere in den Sommermonaten.

 

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