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Bezirksregierung wandelt Stand-by-Einrichtung in eine Reservefläche um

Detmold (9. Mai 2018). Die Bezirksregierung Detmold wandelt die Stand-by-Einrichtung zur Unterbringung von Geflüchteten in Schloß Holte-Stukenbrock in eine Reservefläche um. Die Leichtbauhallen werden im Juni 2018 abgebaut. Gründe für die Entscheidung sind der weitere Rückgang der Flüchtlingszahlen sowie Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit der Einrichtung.

Die Laufzeit der Reservefläche beträgt vorerst ein Jahr. Die Eigenschaft als Reservefläche bedeutet, dass die Bezirksregierung auf dem Gelände im Bedarfsfall nach einem mehrmonatigen Vorlauf Geflüchtete unterbringen kann. Eine Stand-by-Einrichtung kann hingegen Asylsuchende innerhalb von vier Wochen aufnehmen. Die Kapazität von 1.000 Plätzen auf der Reservefläche bleibt bestehen.

Beleuchtung wird abgebaut

Von den insgesamt 21 auf dem Gelände errichteten Leichtbauhallen werden 17 im Juni 2018 abgebaut und an den Eigentümer zurückgegeben. Vier Leichtbauhallen sollen stehen bleiben. Diese wurden von der benachbarten Polizeischule erworben. Die Bezirksregierung wird auch die noch vorhandene Beleuchtung abbauen und die Bewachung des Geländes durch einen beauftragten Sicherheitsdienst einstellen.

Polizei nutzt das Areal zu Aus- und Fortbildungszwecken

Die Einrichtung ist derzeit nicht mit Asylsuchenden belegt. Gleichwohl steht die Einrichtung nicht leer. Sie wird regelmäßig von der benachbarten Polizeischule, dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW), für Trainingszwecke und Sport genutzt. Wegen einer Sanierungsmaßnahme an den Gebäuden der Polizeischule wird diese vorübergehend Wohncontainer zur Unterbringung von Polizeikräften der Fortbildung auf dem Areal aufstellen. Dies soll zeitnah nach dem Abbau der Leichtbauhallen erfolgen.

Kapazitäten werden ständig überprüft

Eigentümer des Grundstücks ist das Land NRW. Das Grundstück wird entgeltfrei zur Nutzung für den Betrieb einer Flüchtlingsunterbringungseinrichtung überlassen. Die Kapazitäten der Einrichtungen in Ostwestfalen-Lippe befinden sich in ständiger Überprüfung durch die Bezirksregierung und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW. Fester Bestandteil des Unterbringungssystems in NRW ist, dass Reserve- und Standby-Plätze vorgehalten werden, um auf etwaige Änderungen der Zugangszahlen oder Notlagen schnell und flexibel reagieren zu können.

 

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