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Neubau der B64/B 83, 1. Teilabschnitt von Godelheim nach Höxter

Neubau der B64 zwischen Brakel-Hembsen und Höxter sowie deren Verknüpfung mit der B 83, 1. Teilabschnitt von Godelheim nach Höxter


Als Träger des Vorhabens und aufgeteilt in 3 Bauabschnitte plant der Landesbetrieb Straßenbau NRW den Neubau der B 64 zwischen Brakel-Hembsen und Höxter (B 64n) sowie den der B 83 zwischen der B 64n bei Höxter-Godelheim und Beverungen-Wehrden (B 83n). Am 18.08.2011 hat er bei der Bezirksregierung Detmold für den ersten der drei Bauabschnitte dieses Bauvorhabens die Planfeststellung beantragt. 

Im Einzelnen ist im Zuge dieses rd. 4,8 km langen ersten Bauabschnitts zwischen dem Südrand der Stadt Höxter und der Ortslage Höxter-Godelheim vorgesehen, die B 64 auf der Westseite der DB-Strecke Langeland-Holzminden in unmittelbarer Parallelage zu dieser neu zu bauen. Die B 64 wird damit aus der Ortslage Godelheim heraus an ihren Westrand verlegt. Zum Schutz der Bebauung Godelheims auf der Ostseite der B 64n ist aktiver Lärmschutz in Form einer Lärmschutzwand geplant. 

Südwestlich von Godelheim soll die B 64n mit der – heutigen – Ortsdurchfahrt der B 64 sowie des Weiteren auch mit der zwischen ihr und Beverungen-Wehrden ebenfalls in Planung befindlichen B 83n verknüpft werden. Der entsprechende Knotenpunkt ist noch Gegenstand des vom 18.08.2011 datierenden Planfeststellungsantrags des Landesbetriebs Straßenbau NRW. Für die B 83n selbst ist dagegen ein separates Planfeststellungsverfahren anhängig (siehe entsprechende Info-Seite).

Das örtliche Wegenetz in Godelheim soll – soweit erforderlich – angepasst werden.

Die Planunterlagen sowie des Weiteren auch eine Ausfertigung der für das Gesamtprojekt (d. h. auch für die beiden übrigen Abschnitte der B 64n) erstellten Umweltverträglichkeitsstudie haben vom 15.09.2011 bis zum 14.10.2011 in den Rathäusern der Städte Höxter und Beverungen zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegen. Bis zum 28. Oktober 2011 hatten dann alle, die von der Maßnahme betroffen sind, die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben. Von dieser Möglichkeit haben bis zum Ablauf der Einwendungsfrist 54 Einwender Gebrauch gemacht.

Die Bezirksregierung hat die Einwendungen zunächst zusammen mit den Stellungnahmen der separat beteiligten Behörden und Träger öffentlicher Belange dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zur Auswertung zugeleitet. Der Vorhabenträger hat daraufhin die Planunterlagen und zugehörigen Gutachten überarbeitet. Am 28.06.2018 wurden die überarbeiteten Unterlagen mittels eines sog. „Deckblatts“ in das Verfahren eingebracht.

Im Hinblick auf die Inanspruchnahme von Grundstücksflächen sind von der Planung, die Planänderungen eingeschlossen, im Übrigen Flurstücke

  • der Flur 1, 2, 4, 5, 6 und 8 der Gemarkung Godelheim der Stadt Höxter
  • der Flur 17, 18 und 19 der Gemarkung Höxter der Stadt Höxter
  • der Flur 15, 16 und 17 der Gemarkung Amelunxen der Stadt Beverungen sowie
  • der Flur 4 der Gemarkung Wehrden der Stadt Beverungen

betroffen.

Wegen des Umfangs der Änderungen, die u. a. eine Tieferlegung der Gradiente im Bereich der Ortslage Godelheim, eine bahnhofsnahe Überführung für Fußgänger und Radfahrer anstelle der Geh- und Radwegunterführung im Bereich der Friedhofsstraße, eine neue lärm-/schalltechnische Untersuchung, einen vollständig überarbeiteten landschaftspflegerischen Begleitplan sowie einen Fachbeitrag zur EG-Wasserrahmenrichtlinie beinhalten, wird das entsprechende „Deckblatt A“ in der Zeit vom 29. August bis 28. September 2018 in den Städten Höxter und Beverungen öffentlich ausgelegt. Die entsprechenden Unterlagen werden dann auch an dieser Stelle bzw. über einen Link am Ende dieser Seite im Internet zur Einsichtnahme zur Verfügung stehen.

Die Details zur Auslegung und zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben (Adresse der beiden Auslegungslokale, Öffnungszeiten, Adressaten der Einwendungen etc.), werden die Städte Höxter und Beverungen rechtzeitig ortsüblich bekannt machen. 

Bis zum 12. Oktober 2018 hat dann jeder die Möglichkeit, bezogen auf die neuen Unterlagen Einwendungen zu erheben. Sie sind jedoch nur bei erstmaliger oder verstärkter Betroffenheit oder insoweit möglich, als sie sich gegen die neu ermittelten Umweltwirkungen des Vorhabens richten.

Auch die Einwendungen, die in diesem Deckblattverfahren erhoben werden, werden zusammen mit den Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange zunächst dem Vorhabenträger zur Auswertung zur Verfügung gestellt werden. Er muss sich dann zu allen Einwendungen und Stellungnahmen schriftlich äußern. Dies schließt die, die 2011 nach der Auslegung der ursprünglichen Planunterlagen erhoben worden sind und die ihre Gültigkeit behalten, mit ein, sofern sie sich nicht durch die im Deckblattverfahren vorgenommen Änderungen erledigt haben sollten. 

Nach Vorlage der entsprechenden Gegenäußerungen wird das Verfahren mit dem Erörterungstermin fortgesetzt werden, zu dem die Planfeststellungsbehörde rechtzeitig einladen wird.

 

Planunterlagen für die B 64/B 83 Godelheim-Höxter (Abschnitt 1 aus 2011): siehe hier

Deckblattunterlagen A für die gleiche Straße (Abschnitt 1 aus 2018): siehe hier

 

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner
Martin Böhmer
05231/71-2541
Eine E-Mail an Martin Böhmer senden

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