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Ausbau der B 239 / 3.1 von der A 2 bis zur Dorfstraße / Lohheide in Bad Salzuflen

Die Bezirksregierung Detmold hat auf Antrag des Landesbetriebes Straßenbau NRW das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der B 239 von der A 2 bis zur Dorfstraße / Lohheide in Bad Salzuflen eingeleitet.

Der Fernstraßenbedarfsplan des Bundes sieht vor, die B 239 zwischen der A 30 bei Kirchlengern und der B 1 bei Horn-Bad Meinberg durch mehrere Aus- und Neubaumaßnahmen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit sowie in Bezug auf die Verkürzung der Reisezeiten für den überregionalen Verkehr und Entlastung der Ortsdurchfahrten vom Durchgangsverkehr zu verbessern. Hierzu zählt auch der knapp 3 km lange Ausbau der B 239 auf dem Gebiet der Stadt  Bad Salzuflen. Für den Bundesgesetzgeber hat der Ausbau dieser Teilstrecke eine hohe Bedeutung; deshalb wird er im Bedarfplan in der Kategorie „vordringlicher Bedarf“ geführt.

Der Planfeststellungsabschnitt beginnt unmittelbar südöstlich der Anschlussstelle „AS 29 Herford / Bad Salzuflen“ an der A 2, verläuft auf der vorhandenen Trasse  und endet mit einem provisorischen Übergang in die vorhandene B 239 an der Dorfstraße / Lohheide.  Die L 804 (Buschortstraße) und die Gemeindestraße Meerbrede sollen mittels Zubringerrampen an die B 239 angebunden (Anschlussstelle Meerbrede) werden. Die Anbindung der L 772 (Werler Straße) und der K 30 an die B 239 soll mittels Zubringerrampen und zwei Kreisverkehrsplätzen (Anschlussstelle Werl) erfolgen. Die Gemeindestraßen „Grüner Sand“ und „Dorfstraße“ sollen an die Kreisverkehrsplätze im Bereich der Anschlussstelle Werl angebunden werden. Die Gemeindestraße „Loheide“ soll über die B 239 geführt und über die „Dorfstraße“ mit der K 30 an der Anschlussstelle Werl mit dem übergeordneten Netz verknüpft werden.

Die Planunterlagen haben in der Zeit vom 16.05.2011 bis 15.06.2011 bei der Stadt Bad Salzuflen öffentlich zu jedermanns Einsichtnahme ausgelegen. Die sich daran anschließende Einwendungsfrist endete mit Ablauf des 29.06.2011. Es sind 86 private Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben worden. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat die Einwendungen und Stellungnahmen zwischenzeitlich ausgewertet und eine Gegenäußerung erstellt. Nachdem die jeweiligen Gegenäußerungen den einzelnen Einwendern und Trägern öffentlicher Belange übersandt wurden, fand am 12.02.2016 der Generalerörterungstermin in Bad Salzuflen statt.

Bereits in dem Termin zur Generalerörterung hat der Landesbetrieb angekündigt, die Planungen in einigen Bereichen überarbeiten zu wollen, um so den Inhalten der Einwendungen und Stellungnahmen Rechnung tragen zu können. Sobald der Landesbetrieb die geänderten Planungen im Rahmen eines sog. Deckblattes in das Verfahren einbringt, wird insoweit einer weitere Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Ebenso werden zwischenzeitlich Einzelerörterungstermine mit den direkt eigentumsbetroffenen Einwendern durchgeführt.

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner
Torben Blome
05231 71-2546
Eine E-Mail an Torben Blome senden

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