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110-kV-Hochspannungsfreileitung Lage - Vahlhausen der Westfalen Weser Netz GmbH

Die Westfalen Weser Netz GmbH hat bei der Bezirksregierung Detmold im September 2016 die Planunterlagen für den Ersatzneubau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung zwischen den Umspannwerken Vahlhausen und dem Mast Nr. 12A dieser Leitung auf dem Gebiet der Stadt Lage eingereicht und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Zwischen Mast Nr. 12A und dem Umspannwerk Lage wird die 110-kV-Leitung auf dem Gestänge der 110-kV-Leitung 102/103 Stumpenhagen – Lage mitgeführt. Hierzu hat bereits ein Genehmigungsverfahren stattgefunden. Die alte Trasse der Leitung Lage - Vahlhausen wird in diesem Trassenabschnitt demontiert. Der Trassenverlauf zwischen dem Umspannwerk Lage und Mast Nr. 12A – sowie dieser Mast selbst – sind nicht Gegenstand des vorliegenden Vorhabens.

Der bestehende Leitungsabschnitt hat 33 Maststandorte und weist eine Länge von ca. 8,8 km auf. Es ist geplant, die gesamte Leitung (Masten, Fundamente, Leiterseile, Ketten, Isolatoren mit Armaturen und Lichtwellenleiter-Erdseil) zu erneuern. Alle bestehenden Masten und Fundamente sollen zurückgebaut bzw. neu ersetzt werden. Das Umspannwerk Vahlhausen wird im Rahmen des Ersatzneubaus nicht geändert. Die Portale, an denen die 110-kV-Leitung anschließt sollen bestehen bleiben. Die Länge der Trasse soll sich nicht wesentlich ändern.

Im Zuge des Ersatzneubaus der 110-kV-Leitung Lage - Vahlhausen sind aufgrund der technischen Voraussetzungen der geplanten Masten größere Spannfeldlängen vorgesehen. Dadurch wird es möglich, die Mastanzahl der 110-kV-Leitung Lage - Vahlhausen von 33 Masten auf 30 Masten zu reduzieren. Während die Abspannmasten an den Winkelpunkten der Freileitung weitgehend standortgleich ersetzt werden sollen, kommt es bei den Tragmasten bis auf 4 Fälle zu Standortverschiebungen, damit bei reduzierter Anzahl der Masten die erforderlichen Bodenabstände der Leiterseile eingehalten werden können. In diesem Zusammenhang werden einige Maststandorte aufgrund der neuen Austrittsmaße der Masten und der Anpassung der neuen Fundamente innerhalb der Trassenachse standortnah optimiert werden (z. B. an Straßen oder Gräben). Von Mast Nr. 20 und Mast Nr. 23 werden Maststandorte geändert. Dabei wird zugleich die Trassenachse verschoben, damit der Abstand der Trasse zu angrenzenden Gebäuden erhöht werden kann. Hinsichtlich der größeren Spannfeldlängen der geplanten Masten ergibt sich eine durchschnittliche Masterhöhung von ca. 5 m.

Von dem Projekt ist ausschließlich der Kreis Lippe und hier die Städte Detmold und Lage berührt.

Die Planunterlagen werden seit heute bis zum 07. April 2017 zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Sie können in diesem Zeitraum sowohl bei den Städten Lage und Detmold als auch hier eingesehen werden. Die genauen Räumlichkeiten und Öffnungszeiten der Auslegungslokale wurden bereits ortsüblich bekanntgegeben.

Bis zum 21. April 2017 haben dann alle die von der Maßnahme betroffen sind, die Möglichkeit, bei einer der Auslegungsgemeinden oder auch direkt bei der Bezirksregierung Detmold schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen zu erheben. Darauf, dass die Erhebung einer Einwendung per einfacher E-Mail nicht ausreichend ist, weist die Bezirksregierung vorsorglich hin.

Eingehende Einwendungen werden zunächst – wie auch die Stellungnahmen der separat beteiligten Behörden und Träger öffentlicher Belange – der Westfalen Weser Netz GmbH zur Auswertung und Erarbeitung einer Stellungnahme aus Sicht der Vorhabenträgerin (Gegenäußerung) zugeleitet.

Das Verfahren wird fortgesetzt, sobald diese Stellungnahme bzw. Gegenäußerung vorliegt.

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner
Torben Blome
05231 71-2546
Eine E-Mail an Torben Blome senden

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