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110 kV-Hochspannungsfreileitung Stumpenhagen (Dörentrup)-Lage der Westfalen Weser Netz GmbH

Die E.ON Westfalen Weser Netz GmbH hat bei der Bezirksregierung Detmold im März 2013 die Planunterlagen für den Neubau der ca. 14 km langen 110-kV-Hochspannungsfreileitung zwischen den Umspannwerken Stumpenhagen (Gemeinde Dörentrup) und Lage eingereicht und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Die zwischen den Umspannanlagen bereits vorhandene und von der Westfalen Weser Netz GmbH (ehemals E.ON Westfalen Weser AG bzw. zwischenzeitliche Westfalen Weser Netz AG) betriebene 110-kV-Hochspannungsfreileitung ist aufgrund ihres Alters erneuerungsbedürftig. Sie soll demontiert und unter Beibehaltung des vorhandenen Schutzstreifens durch einen leistungsfähigeren, an die heute notwendigen Übertragungskapazitäten angepassten Neubau ersetzt werden.

Damit sollen gleichzeitig Optimierungen der Maststandorte einhergehen, deren Anzahl reduziert werden soll. Im Raum Lage-Heiden ist in diesem Zusammenhang ferner eine Bündelung mit der dort teilweise parallel verlaufenden 110-kV-Hochspannungsfreileiteung Lage-Vahlhausen geplant. Auch die davon betroffenen Masten werden entbehrlich und sollen demontiert werden. Insgesamt sollen damit 25 Maststandorte ersatzlos entfallen.

Betroffen sind Grundstücke in der Gemeinde Dörentrup (Gemarkungen Hillentrup und Wendlinghausen) sowie in den Städten Lemgo (Gemarkungen Voßheide, Brake, Wahmbeck und Trophagen), Detmold (Gemarkung Bentrup) und Lage (Gemarkungen Heiden und Lage).

Die entsprechenden Planunterlagen lagen in der Zeit vom 18. April bis zum 17. Mai 2013 (einschließlich) zur allgemeinen Einsichtnahme in der Gemeinde Dörentrup sowie in den Städten Lemgo, Detmold und Lage aus. Nach Auswertung der Einwendungen sowie der eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange hat die Vorhabenträgerin im Februar 2014 eine Planänderung (Deckblatt) vorgenommen, bei der ein Maststandort geringfügig verschoben wurde.

Am 20. April 2015 hat die Bezirksregierung nach abschließender Auswertung und Prüfung der geänderten Planunterlagen, der Einwendungen und sonstigen Ergebnisse des Anhörungsverfahrens mit dem nunmehr vorliegenden Planfeststellungsbeschluss eine abschließende Entscheidung getroffen und das Planfeststellungsverfahren damit beendet.

Nachdem die Vorhabenträgerin die sich aufgrund des Planfeststellungsbeschlusses vom 20.04.2015 ergebenden Änderungen in den Planunterlagen kenntlich gemacht hat (sogenannte “Grüneintragungen“), wird der Beschluss einschließlich der darin enthaltenen Rechtsbehelfsbelehrung (Kapitel B, Ziffer 12) zusammen mit den planfestgestellten Unterlagen in der Zeit vom 09.06.2015 bis zum 22.06.2015 öffentlich in der Gemeinde Dörentrup sowie den Städten Detmold, Lage und Lemgo ausgelegt.

Während der sich anschließenden Klagefrist wurde eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zum zuständigen Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen erhoben. Nach Herbeiführung einer außergerichtlichen Einigung über die streitigen Punkte wurde die Klage zwischenzeitlich zurückgenommen. Der Planfeststellungsbeschluss ist damit bestandskräftig. Es besteht Baurecht.

• zum Planfeststellungsbeschluss

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner
Jürgen Kupsch
05231 71-2542
Eine E-Mail an Jürgen Kupsch senden

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