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110-kV-Hochspannungsfreileitung Enger - Ennigloh und Abzweig Bustedt der Westfalen Weser Netz GmbH

Die Westfalen Weser Netz GmbH hat bei der Bezirksregierung Detmold im März 2016 die Planunterlagen für den Ersatzneubau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung zwischen den Umspannwerken Enger und Ennigloh (Stadt Bünde) sowie des Abzweiges von dieser Leitung bis zum Umspannwerk Bustedt (Stadt Enger) eingereicht und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt.

Vorgesehen ist, die zwischen den Umspannwerken Enger, Ennigloh und Bustedt bereits vorhandene, aber erneuerungsbedürftige 110-kV-Hochspannungsfreileitung zu demontieren und diese weitestgehend im bestehenden Schutzstreifen der Alt-Leitung durch einen leistungsfähigeren sowie an die heute notwendigen Übertragungskapazitäten angepassten Neubau zu ersetzen.

Der Antrag umfasst den Ersatz der vorhandenen und zwei 110-kV-Stromkreise umfassenden Hochspannungsfreileitung Enger-Ennigloh weitestgehend in der vorhandenen Trasse und ohne Veränderung des Schutzstreifens. Lediglich bei den Maststandorten 1, 4, 11 und 12 sowie 33 bis 36 kommt es durch geringfügige Trassenverschwenkungen zu Mastver-schiebungen aus der bestehenden Trassenachse heraus und in der Folge zu geringfügigen Änderungen bei den Verläufen der jeweiligen Schutzstreifen.

Zur Entlastung eines überspannten Wohnhauses ist darüber hinaus ein zusätzlicher Maststandort 5a mit entsprechender Schutzstreifenausweisung erforderlich, so dass die Hochspannungsfreileitung Enger-Ennigloh nach Durchführung des beantragten Vorhabens insgesamt 43 statt der bisherigen 42 Maststandorte aufweisen wird.

Darüber hinaus umfasst der Ersatz der vorhandenen 110-kV-Hochspannungsfreileitung auch den von Mast 13 der Leitung Enger-Ennigloh ausgehenden Abzweig Bustedt mit 12 Mast-standorten innerhalb der vorhandenen Trasse. Hier werden die Maststandorte 2, 3 und 4 um 0,5 m und die Maststandorte 6 und 9 um 10 m auf der Leitungsachse verschoben. Neue Masten und Änderungen beim Schutzstreifen gibt es beim Abzweig Bustedt nicht.

Für die insgesamt 15,7 km lange Energieleitung (Leitung Enger - Ennigloh = 12,4 km und Abzweig Bustedt = 3,3 km) werden Grundstücke in der Stadt Bünde (Gemarkungen Ahle, Ennigloh, Holsen, Muckum, Spradow und Werfen) und der Stadt Enger (Gemarkungen Dreyen, Enger, Westerenger und Siele) und beansprucht.

Die Planunterlagen werden vom 23. Mai 2016 bis zum 22. Juni 2016 zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Sie können in diesem Zeitraum sowohl bei den Städten Bünde und Enger als auch hier eingesehen werden. Die genauen Räumlichkeiten und Öffnungszeiten der Auslegungslokale werden ortsüblich bekannt gegeben.

Bis zum 06. Juli 2016 haben dann alle, die von der Maßnahme betroffen sind, die Möglichkeit, bei einer der Auslegungsgemeinden oder auch direkt bei der Bezirksregierung Detmold schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen zu erheben. Darauf, dass die Erhebung einer Einwendung per einfacher E-Mail nicht ausreichend ist, weist die Bezirksregierung vorsorglich hin.

Eingehende Einwendungen werden zunächst - wie auch die Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange, die separat beteiligt werden - der Westfalen Weser Netz GmbH zur Auswertung und Erarbeitung einer Stellungnahme aus Sicht der Vorhabenträgerin (Gegenäußerung) zugeleitet.

Das Verfahren wird fortgesetzt, sobald diese Stellungnahme bzw. Gegenäußerung vorliegt.

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner
Jürgen Kupsch
05231 71-2542
Eine E-Mail an Jürgen Kupsch senden

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