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Neubau einer 110-/380-kV-Höchstspannungsfreileitung vom Punkt Friedrichsdorf in Bielefeld-Senne bis zur Umspannanlage Bechterdissen (Gemeinde Leopoldshöhe)

Die Amprion GmbH hat am 08.06.2011 bei der Bezirksregierung Detmold die Planunterlagen für den Neubau der rd. 16 km langen 110-/380-kV-Höchstspannungsfreileitung vom Punkt Friedrichsdorf in Bielefeld-Senne bis zur Umspannanlage Bechterdissen in der Gemeinde Leopoldshöhe vorgelegt und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Dieser zweite und letzte Abschnitt soll die 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen den Umspannanlagen Gütersloh, Bielefeld-Ost und Bechterdissen vervollständigen. Der erste von der Umspannanlage Gütersloh bis zum Punkt Friedrichsdorf reichende Leitungsabschnitt war bereits am 22.02.2010 planfestgestellt worden (vgl. separate Hinweise zum entsprechenden Verfahren).

Die Amprion GmbH betreibt zwischen den Umspannanlagen Gütersloh und Bechterdissen bereits eine 220-kV-Hochspannungsfreileitung. Diese Leitung soll durch eine 380-kV-Höchstspannungsfreileitung ersetzt werden. Im Einzelnen ist im Zuge des geplanten zweiten Bauabschnitts vorgesehen, die Leitung zwischen dem Punkt Friedrichsddorf in Bielefeld-Senne und der Umspannanlage Bielefeld-Ost durch einen vollständigen Neubau zu ersetzen. Dazu soll weitestgehend die vorhandene 220-kV-Trasse genutzt werden. Zwischen dem Punkt Windflöte und der Umspannanlage Bielefeld-Ost ist außerdem geplant, die parallel zur 220-kV-Leitung verlaufende 110-kV-Hochspannungsfreileitung der Stadtwerke Bielefeld mit auf das neue Mastgestänge zu übernehmen. Damit werden die Masten der Stadtwerke Bielefeld entbehrlich, sie sollen, wie auch die der 220-kV-Leitung, abgebaut werden.

Von der Umspannanlage Bielefeld-Ost bis zur Umspannanlage Bechterdissen ist schließlich ein Umbau der vorhandenen 220-kV-Freileitung (insbesondere Umbeseilung) vorgesehen.

Die Baumaßnahme erstreckt sich auf Grund- bzw. Flurstücke der Gemarkungen Senne 1, Sennestadt, Lämershagen-Gräfinghagen, Ubbedissen und Brönninghausen der Stadt Bielefeld sowie der Gemarkung Bechterdissen der Gemeinde Leopoldshöhe.

Die entsprechenden Planunterlagen haben jeweils im September / Oktober 2011 zur allgemeinen Einsichtnahme bei der Stadt Bielefeld und der Gemeinde Leopoldshöhe öffentlich ausgelegen. Es sind 34 Einwendungen erhoben worden.

Nach Auswertung der Einwendungen hat die Amprion GmbH im März 2012 zunächst 3 Planänderungen vorgenommen, die Veränderungen einzelner Maststandorte sowie insbesondere eine kleinräumige Trassenverschiebung im Bereich Triftweg (Masten 61 bis 65) beinhalten. Die Betroffenen sind im Zuge des sog. „Deckblattverfahrens“ über die Planänderungen informiert worden und haben die Gelegenheit zur Erhebung von Einwendungen erhalten. Am 15.05.2012 hat dann in Bielefeld der Erörterungstermin stattgefunden. Er hat nach Auswertung zu einer weiteren vierten Planänderung geführt, die eine Trassenverschiebung im Bereich Lämershagen zwischen den Masten 57 und 61 beinhaltet. Sie wurde als Deckblatt 4 im November 2012 in das Verfahren eingebracht. Auch hierüber sind die Betroffenen im Zuge des Deckblattverfahrens über die Planänderungen informiert worden und haben die Gelegenheit zur Erhebung von Einwendungen erhalten.

Am 28.03.2012 hat die Bezirksregierung Detmold dann nach abschließender Prüfung und Auswertung aller Planunterlagen, Einwendungen und sonstigen Ergebnisse des Anhörungsverfahrens wie der Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange im Rahmen einer abschließenden Entscheidung den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Der Kraft Gesetz sofort vollziehbare Beschluss hat in der Zeit vom 22. April bis 06. Mai 2013 mit jeweils einer Ausfertigung aller Planunterlagen in der Stadt Bielefeld sowie der Gemeinde Leopoldshöhe zur Einsichtnahme ausgelegen. Den Einwendern ist er individuell zugestellt worden.

Klagen sind gegen den Planfeststellungsbeschluss nicht erhoben worden. Er ist daher bestandskräftig.

 

Informationen zum Erörterungstermin (pdf, 436 KB)

Planfeststellungsbeschluss (pdf, 2.401 KB)


Übersichtskarte (pdf, 6.433 KB)

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner:
Martin Böhmer
05231 71-2541
Eine E-Mail an Martin Böhmer senden

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