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Geschichte und Gegenwart

Geschichte

Das Geburtsjahr der Bezirksregierung in Ostwestfalen ist das Jahr 1816.

Auf dem Wiener Kongress wurde Preußen, das Ostwestfalen seit 1609 - mit Ausnahme des selbständigen Kleinstaates Lippe - stückweise in Besitz genommen hatte, in zehn Provinzen und 25 Regierungsbezirke gegliedert, darunter die Provinz Westfalen mit den drei Regierungsbezirken Münster, Arnsberg und "Regierung im Weserlande zu Minden".

Am 1. August 1816 nahm als erster Regierungspräsident Karl Freiherr von der Horst mit 79 Beamten im Mindener Domhof seinen Dienst als Verwaltungschef des neuen Regierungsbezirks Minden auf. Seither haben 24 Regierungspräsidenten und zwei Regierungspräsidentinnen in der wechselvollen Geschichte Ostwestfalen-Lippes dem Regierungsbezirk und seiner Bezirksregierung vorgestanden.

Nachdem am 21. Januar 1947 das bis dahin selbständige Land Lippe Teil des Landes Nordrhein-Westfalen geworden war, wurde am 1. April 1947 der Regierungsbezirk Minden-Lippe mit dem Sitz in Detmold gebildet. Heinrich Drake, der Landespräsident von Lippe, wurde zum Regierungspräsidenten dieses neuen Verwaltungsgebietes ernannt. Dieses wurde auf sein Betreiben hin am 2. Juni 1947 in "Regierungsbezirk Detmold" umbenannt.

In der nunmehr 200 Jahre alten Tradition der Bezirksregierung in Ostwestfalen-Lippe haben sich ihre Aufgaben und Organisationsform immer wieder geändert und den jeweiligen Anforderungen angepasst. Die Bezirksregierung verkörpert heute als Bündelungsbehörde ein modernes, ganzheitliches Denken.

Als bürgernahes "Dienstleistungsunternehmen" nimmt sie täglich die Aufgabe wahr, zwischen den vielen konkurrierenden öffentlichen und privaten Belangen abwägend zu vermitteln und zu entscheiden.

Ihre Kunden sind die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Kommunen, Unternehmen, Verbände, Bürgerinitiativen und andere Organisationen und gesellschaftliche Gruppierungen.

Die Bezirksregierung - eine "Bündelungsbehörde"

Die Bezirksregierung versteht sich schon seit langem nicht mehr als obrigkeitliche Verwaltung, sondern vielmehr als bürgernahes "Dienstleistungsunternehmen". Sie ist im Staatsgefüge die zentrale Schnittstelle zwischen der Landesregierung und der kommunalen Selbstverwaltung. Während die Behörden auf der obersten und der unteren Ebene nach fachlichen Gesichtspunkten getrennt sind (z. B. Verkehr, Bauen und Wohnen, Schule, Wissenschaft und Forschung, Polizei, Umwelt und anderes mehr) und ihr Handeln oftmals von Sonderinteressen geprägt ist, vereinigt die Bezirksregierung - als Mittler und Makler zwischen Ebenen und Interessen - fast alle Verwaltungszweige in einer Behörde. Dies charakterisiert sie als "Bündelungsbehörde". Sie bündelt die wichtigsten Fachaufgaben fast aller Landesministerien, bringt regionale Interessen und Besonderheiten ein und sorgt dabei für einen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Sonderbelangen.

Der Regierungspräsident/die Regierungspräsidentin als Person ist allgemeiner/allgemeine Vertreter/in der Landesregierung im Regierungsbezirk und vertritt darüber hinaus die regionalen Belange und Gesichtspunkte gegenüber der Landesregierung und wirbt für Verständnis für die besonderen Interessen dieser Region.

Das Landesarchiv NRW Staats-und Personenstandsarchiv Detmold verwahrt die Unterlagen der Bezirksregierungen Minden und Detmold seit ihrem Bestehen, weiteres dazu hier.

aktualisiert: August 2016

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