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Arbeitsstätten und physikalische Belastungen

 

Moderne Arbeitsplätze und Arbeitsstätten müssen zahlreichen Anforderungen genügen. Unverzichtbar ist dabei, die Arbeitsumgebung so zu gestalten, dass die Gesundheit der Beschäftigten geschützt wird.

Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) verfolgt das Ziel, Beschäftigte in Arbeitsstätten zu schützen und zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten beizutragen. Unfallgefahren entstehen häufig immer noch durch die nicht ordnungsgemäße Beschaffenheit, Einrichtung und Unterhaltung von Arbeitsstätten.

Im Rahmen der Novellierung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) wurde sie an EU-Vorgaben angepasst und modernisiert. Die moderne Gesetzgebung gibt in erster Linie Schutzziele vor. Wie diese Schutzziele erreicht werden wird in den „Technischen Regeln für Arbeitsstätten“ (ehem. Arbeitsstättenrichtlinien; kurz: ASR) konkretisiert. Wendet der Arbeitgeber die ASR an, kann er davon ausgehen, dass er die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung einhält. Bei einer Abweichung von den technischen Regeln müssen jedoch Maßnahmen getroffen werden, durch die gewährleistet wird, dass das Schutzziel für die Beschäftigten in gleichem Maße erreicht wird. Damit steigt die Flexibilität und Freiheit bei der Umsetzung der Rechtsvorschrift in der Praxis. Gleichermaßen steigt die Eigenverantwortung für den Arbeitgeber als Anwender der Rechtsvorschrift. Das Betrachten von Gefahren und das Festlegen von Maßnahmen im Arbeitsschutz gehört zu den Grundpflichten des Arbeitgebers und erfolgt im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG).

Ortsnahe Ansprechpartner für Beschäftigte und Arbeitgeber sind die Bezirksregierungen in NRW.

Nützliche Links:

 

 

Auskunft erteilt:


Dezernentin
Jutta Schmitz
05231 71-5604
Eine E-Mail an Jutta Schmitz senden

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