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Startseite > Aufgaben > Umwelt und Naturschutz > 030 Auslegung Boker Heide GmbH

Auskunft erteilten Ihnen

Barbara Späth
Telefon 05231 - 71 5412

Auslegung Boker Heide GmbH

Wasserrechtsantrag der Gemeinschaftswasserwerke Boker Heide GmbH

 

Die Gemeinschaftswasserwerke Boker Heide GmbH, Rolandsweg 80, 33012 Paderborn, hat bei der Bezirksregierung Detmold die Erteilung einer wasserrechtlichen Bewilligung gemäß § 8 und § 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt, um Grundwasser über die bestehenden Horizontalfilterbrunnen I, II und IV des Wasserwerks "Boker Heide" in der

  • Stadt Delbrück
    HFB I: Gemarkung Bentfeld, Flur 7, Flurstück 263
    HFB II: Gemarkung Anreppen, Flur 4, Flurstück 86
    HFB IV: Gemarkung Boke, Flur 13, Flurstück 88

in einer Gesamtmenge von bis zu 525 m3/h, 12.600 m3/d und 2.500.000 m3/a zu entnehmen.

Davon werden bis zu 400 m3/h, 9.600 m3/d und 1.800.000 m3/a zur Versorgung der Einwohner im Versorgungsgebiet der Gesellschafter der Gemeinschaftswasserwerke Boker Heide GmbH mit Trink-, Betriebs- und Feuerlöschwasser gebraucht und verbraucht. Eine Menge von bis zu 250 m3/h, 6.000 m3/d und 700.000 m3/a wird nach Sauerstoffanreicherung wieder in das Grundwasser eingeleitet.

Die Gemeinschaftswasserwerke Boker Heide GmbH ist derzeit im Besitz einer bis zum 01. August 2010 befristeten Bewilligung über eine Entnahmemenge von bis zu 3.000.000 m3/a, davon 900.000 m3/a zur Wiedereinleitung. Der abgestimmte Bedarfsnachweis sieht zukünftig eine jährliche Entnahmemenge zur Versorgung von bis zu 1.800.000 m3 vor.

Nach Ziffer 13.3.2 der Anlage des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist für das zu Tage fördern von Grundwasser in einer Menge von 100.000 bis zu weniger als 10 Millionen m3/a eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach § 7 UVPG durchzuführen.

Die Antragsunterlagen liegen in der Zeit vom

06. November 2019 bis einschließlich 05. Dezember 2019

bei der Stadt Delbrück zur allgemeinen Einsicht aus und sind darüber hinaus über die Internetseite der Stadt Delbrück zugänglich. Die Detailangaben zum Ort der Auslegung [Adresse, Öffnungszeiten, Raumnummer etc.] sowie alle formell einzuhaltenden Schritte und Fristen ergeben sich aus der Bekanntmachung, die hier abgerufen werden kann: 163 KB pdf.

Ergänzend und außerhalb einer Rechtspflicht werden die Antragsunterlagen auf der Internetseite der Bezirksregierung Detmold eingestellt. Verfahrensrechtlich maßgeblich ist allein die Auslegung vor Ort.

In einer sich an die Auslegung anschließenden Zwei-Wochen-Frist, das heißt, bis zum Ablauf des 19. Dezember 2019 haben alle von der Maßnahme Betroffenen die Möglichkeit, bei der Stadt Delbrück oder bei der Bezirksregierung Detmold schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen zu erheben.

Die Behörde kann auf eine Erörterung von rechtzeitig erhobenen Stellungnhmen und Einwendungen verzichten [§ 67 Absatz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz Nordrhein-Westfalen - VwVfG NRW]. Findet ein Erörterungstermin statt, ergeht zu dem Termin eine gesonderte Ladung.


Unterlagen

Die nachfolgenden Dateien sind nicht barrierefrei und können erst im oben genannten Zeitraum abgerufen werden.

Teil 1
- pdf 90,4 MB Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Bewilligung gemäß
§ 10 Wasserhaushaltsgesetz zur Entnahme von Grundwasser [83 Seiten]
Teil 2
- pdf 68,7 MB Lagepläne,
Technische Pläne,
Fachpläne,
Pläne zur Auswirkungsbewertung,
Ergebnispläne
[25 Seiten]
Teil 3
- pdf 108 MB

Fachlicher Anhang

  • Stammdatentabelle
  • Fördermengen
  • Grundwasserstndsganglinien
  • Niederschlagsmengen / Niederschlagsverteilung
  • Flächendifferenzierte Ermittlung des Grundwasserdargebotes
  • Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (NZO GmbH)
  • Datenblatt zur Feststellung der UVP-Pflicht bei Gewässerbenutzung

Technischer Anhang

  • Brunnenfragebögen
  • Bestandspläne der Horizontalfilterbrunnen
  • Schema der Wasserversorgung
  • Verfahrensschema zur biologischen Trinkwasseraufbereitung
  • Hydrochemische Daten

[211 Seiten]

Teil 4
- pdf 18,2 MB

Anlagen

  • Überschlägiger Wasserbedarfsnachweis
  • Dokumentation Varianten Grundströmungswassermodell
  • Beschreibung der Methodenansätze der Grundwasserneubildungsmodelle
  • Ergebnisplan PBSM-Austragspotenzial

[26 Seiten]

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