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Praxishilfe ESE

Was ist das? Worüber reden wir? Wer steckt dahinter?

 

Die  vorliegende Praxishilfe ESE ist für alle Schulen der Primarstufe des Regierungsbezirks Detmold gedacht, die im Alltag Unterstützung und Handlungssicherheit im Umgang mit schwierigem Verhalten von Schülerinnen und Schülern suchen.

Im Kontext der inklusiven Schulentwicklung ist es ein verpflichtendes und mit besonderen pädagogischen Herausforderungen verknüpftes Handlungsfeld, lernförderliche Rahmenbedingungen für Kinder mit unterschiedlichen sozial-emotionalen Voraussetzungen zu schaffen. Grundlage hierfür ist ein wertegeleitetes im Schulprogramm verankertes Erziehungskonzept. Dabei kann im Einzelfall aber auch deutlich werden, dass es Situationen geben kann, für die die jeweilige Schule noch keine angemessenen Angebote entwickelt hat. Spezialisierte Unterstützung ist dann notwendig.

Grundidee der im Auftrag der Bezirksregierung Detmold erstellten Praxishilfe ist es, geleitet durch Fragen oder geschilderte Probleme aus der Praxis kurz und informativ Anregungen, Antworten und Hilfestellungen zur Prävention von und Intervention bei  schwierigen Unterrichts- und Erziehungssituationen zu geben.

Aus diesem Grund wurden vorab einzelne Grundschulen aus allen Kreisen des Regierungsbezirks gebeten, Fragen zu folgenden Themen zu formulieren:

  • Erziehungskonzept
  • Prävention
  • Förderplanung
  • Beratung
  • Pädagogische Grenzsituationen

Jedes Thema kann einzeln aufgerufen werden. Eine Infobox bietet einen Überblick über den jeweiligen Themenschwerpunkt. Im Anschluss daran finden sich die bisher formulierten Fragen und deren Ausarbeitungen.

Die Antwortvorschläge sind als Hilfe, Anstoß und Orientierung zu verstehen. Dabei fließen die unterschiedlichen Perspektiven des Autorenteams und die unterschiedlichen Praxiserfahrungen aus Förderschule und Grundschule bewusst mit ein.

Wir sprechen im Folgenden von schwierigen Kindern und schwierigen Klassen.

Auf der einen Seite gibt es die Sichtweise der Lehrperson auf die Kinder: „Schwierige Kinder sind Kinder, die wegen ihres Verhaltens von Lehrkräften als schwierig erlebt werden.“ Dies ist oft die subjektive Wahrnehmung einer oder mehrerer Lehrkräfte.

Auf der anderen Seite steht das Kind: „Schwierige Kinder sind auch Kinder, für die das Leben (in der Schule) schwierig ist.“

„In schwierigen Klassen ist eine Gruppendynamik entstanden, die Unterricht erschwert und die Klasse für Lehrkräfte als schwierig erscheinen lässt.“

(Bartnitzky, J. (2014): Schwierige Kinder Schwierige Klassen. Hamburg, S.8)

Uns ist es wichtig, dass jede Schule, die diese Praxishilfe nutzt, konkrete Anregungen im Umgang mit schwierigen Situationen erhält. Dabei möchten wir keine Rezepte, sondern Impulse für die eigene Auseinandersetzung im Kollegium liefern.

Jede Grundschule kann weiterhin neue Fragen über die Emailadresse praxishilfe-ese@web.de einbringen. Diese werden dann in regelmäßigem Abstand ausgearbeitet und über die Internetseite der Bezirksregierung Detmold verfügbar gemacht.

Wer steckt dahinter?

LRSD Rita Lackmann, BR Detmold Dez.41

Kevin Damm, Leitung der Schulstation Grünau, Konrektor der Regenbogenschule Bega -Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, Primarbereich

Lena de Vries, Sonderpädagogin Schulstation Grünau

Martin Gerling, Schulleiter der Christian Morgenstern Schule - Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, Primarbereich

Carla Hülsmann, Sonder- und Grundschullehrerin, Fachberatung Inklusion BR Detmold

bis Juni 2016 Beate Busse, Grundschullehrerin, Inklusionskoordinatorin für den Kreis Lippe

 

Letzte Aktualisierung: 31.12.2016

 

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