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Prävention


 

Infobox

Verhaltensweisen und Reaktionen von Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf im Bereich ESE werden von Lehrerinnen und Lehrern als von der Norm stark abweichend wahrgenommen. Übliche Unterrichts- und Erziehungskonzepte führen bei dieser Schülergruppe in der Regel nicht zu gewünschten Effekten; die Sozial- und Lernbiografie nimmt einen negativen Verlauf. (vgl. Opp 2003, 509f)

Ausgangspunkt für präventive Maßnahmen ist die Annahme, dass Verhalten erlernt und verlernt werden kann; also veränderbar ist. Angesprochen wird hier im Wesentlichen die erzieherische Seite des Unterrichtens, die Herbeiführung von Ordnung, von aktiver Mitarbeit, von Kooperation und guten Beziehungen, um Verhaltensprobleme zu begrenzen oder zu vermeiden. Angemessene emotional-soziale Kompetenzen (wie Selbstregulationsfähigkeit, Kooperation und Selbstständigkeit) sind für gute schulische Leistungen bedeutsam (vgl. McClelland 2006).

Zusätzlich ist es sinnvoll, präventive Systeme zu installieren, um als Lehrperson erst gar nicht in schwierige Unterrichtssituationen zu kommen und in solch einer Situation handlungsfähig zu bleiben. Jeder verhinderte Konflikt bewirkt eine positivere Arbeitsatmosphäre. Und auch jeder erfolgreich bewältigte Konflikt zeigt dem einzelnen Schüler einen erfolgreichen Umgang mit Unstimmigkeiten. Präventive Systeme können insgesamt für die Klassengemeinschaft Sicherheit und Klarheit fördern, welches Verhalten erwünscht und welches unerwünscht ist. Zusätzlich gemeinsam im Klassenverband festgelegte Konsequenzen unterstützen das Einhalten von Regeln und den fairen Umgang miteinander.

 

Letzte Aktualisierung: 31.12.2016

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