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Startseite > Aufgaben > Planung und Verkehr > integrierte ländl. Entwicklung

Allgemeine Aufgaben der integrierten ländlichen Entwicklung

Wichtiger Hinweis zur Zuständigkeitsänderung für die Förderung der sog. Dorferneuerung nach der Richtlinie des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung vom 27.01.2016

im Zusammenhang mit der Bildung der neuen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ist die Zuständigkeit für die Förderung einer Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE/Dorferneuerung) vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) auf das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) übergegangen. Mit Erlass vom 14.08.2017 hat das MUNLV NRW die Anwendung der von ihm erlassenen Richtlinie vom 27.01.2016 über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung (ILE-Richtlinie) deshalb insoweit ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund können Förderungen im Segment der sog. Dorferneuerung durch die Bezirksregierung Detmold erst dann wieder erfolgen, wenn das MHKBG NRW diese hierzu ermächtigt. Ich bitte um Verständnis, dass ich vorliegende Förderanträge deshalb derzeit nicht bewilligen kann. Solange das MHKBG die zukünftigen Rahmenbedingungen für die Förderung nicht festgelegt hat, bitte ich, mir auch keine Förderanträge zuzuleiten. Sobald entsprechende Förderungen im Zuständigkeitsbereich des MHKBG NRW möglich sind, werde ich Sie kurzfristig darüber informieren. Bei der weiterhin in der Zuständigkeit des MULNV NRW liegenden Förderung von Wegenetzkonzepten und Flurbereinigungsmaßnahmen sowie von Maßnahmen nach den Förderprogrammen LEADER und VITAL.NRW sowie der Breitbandversorgung im ländlichen Raum ergeben sich keine Änderungen.

Hier finden Sie die Links zu den Fördermaßnahmen im Zuständigkeitsbereich des MULNV NRW:

 

Links zu weiteren Maßnahmen im Ländlichen Raum:

 

Folgende Fördermaßnahmen sind seit dem 1. Januar 2018 im Zuständigkeitsbereich des MHKBG. Die neuen Förderbedingungen sind ín Vorbereitung.

 

  • Pläne für die Entwicklung ländlicher Gemeinden

  • öffentliche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, der Wohn- und Lebensqualität und der Umweltsituation in Dörfern
  • dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtungen

  • private Maßnahmen zur Erhaltung und Instandsetzung von ländlicher Bausubstanz, die das Ortsbild prägt

  • Investitionen zur Umnutzung land- und forstwirtschafticher Bausubstanz

  • Infrastrukturmaßnahmen, die dem ländlichen Charakter angepasst sind

 

Sollten Sie bereits konkrete Förderprojekte planen, suchen Sie das Gespräch mit uns.

Ansprechpartner finden Sie am Ende dieser Seite.

 

Integrierte ländliche Entwicklung - was ist das?

Im Mittelpunkt der Integrierten ländlichen Entwicklung steht der Blick auf die Regionen. Grundlegend ist die Erkenntnis, dass Politik für ländliche Räume sich nicht länger auf einzelne Orte und Gemeinden beschränken darf, sondern stärker auf regionale Strukturen und Ansätze konzentrieren muss. Dadurch wird die Politik für ländliche Räume effizienter. Dies ist der Kern der Förderprogramme, die von EU, Bund und Land gemeinsam finanziert werden.

In NRW wird die Förderung der ländlichen Entwicklung folgerichtig auf regionale Zusammenschlüsse mehrerer Gemeinden ausgeweitet. Die ländlichen Regionen haben gemeinsame Traditionen und gemeinsame Ziele. Ihre regionale Identität, der gewachsene kulturelle und historische Zusammenhalt werden somit gestärkt, die wirtschaftliche Entwicklung in der Region wird voran getrieben.

Die Regionen formulieren ihre gemeinsamen Ziele im Zusammenhang mit einer Analyse der regionalen Stärken und Schwächen. Daraus entstehen die regionalen Konzepte und Umsetzungsstrategien, die in einem moderierten Prozess zu konkreten Projekten weiter entwickelt werden. Das Entwicklungskonzept muss dazu thematisch breit angelegt sein.

Die regionalen Entwicklungsmöglichkeiten sind vielfältig. Es kann dabei zum Beispiel gehen

  • um die Verbesserung des dörflichen Umfeldes oder der agrarstrukturellen Bedingungen,
  • um die Entwicklung der nachhaltigen Energienutzung in der Region,
  • oder um die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Regionalvermarktung und im Landtourismus.

 

Wesentlich bei allen regionalen Entwicklungskonzepten ist die Beteiligung der Bevölkerung vor Ort und der lokalen Akteure. Regionale Entwicklung lebt von Engagement und Kreativität. Lokale Aktionsgruppen sollen sich aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen zusammensetzen: aus Landwirtschaft und Naturschutz, Wirtschaft und Verbraucherschutz. Die nachhaltige Regionalentwicklung benötigt die Vernetzung von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung.

 

Ziele integrierter ländlicher Entwicklung

Mit der Förderung der Integrierten ländlichen Entwicklung soll die Lebensqualität des ländlichen Raumes umfassend verbessert werden. Der ländliche Raum soll attraktiver gestaltet werden als Wohn-, Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum.

 

Dieses umfassende Ziel soll erreicht werden durch

  • Aktivierung regionsinterner Ideen und Kräfte
  • Entwicklung regionsspezifischer Strategien und deren Umsetzung
  • Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen
  • Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.
  • Förderung der regionalen und kulturellen Identität.

 

Prinzipien integrierter ländlicher Entwicklung

Im Mittelpunkt steht die Förderung regionalen Denkens, regionaler Kreisläufe und Strukturen. Die Entwicklung einer regionalen Identität ist Grundvoraussetzung für den Zusammenhalt einer Region, für die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Wirtschaftsräumen.

Die Förderbereiche werden miteinander vernetzt. Durch das sektor- und themenübergreifende Handeln werden Synergieeffekte erzielt.

 

 

Neuordnung des ländlichen Grundbesitzes und die Verbesserung der Agrarstruktur

 

Dazu gehören Maßnahmen der Bodenordnung nach dem Flurbereinigungsgesetz sowie der freiwillige Land- und Nutzungstausch.

 

Ausgenommen von der Förderung sind die Ballungs- und solitäre Verdichtungsräume in Nordrhein-Westfalen. Diese sind auf der Karte weiß markiert.

Link zur Karte "Ballungs- und solitäre Verdichtungsräume".

 


EU-Flagge

Maßnahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung können mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

 

Auskunft erteilt:


Alle Fördermaßnahmen in BI und den Kreisen GT, HF, MI
Günter Heidemann
05231/71-3318
Eine E-Mail an Günter Heidemann senden

Straßenraumgestaltung in den Kreisen HX, LIP, PB
Wilfried Ploeger
05231/71-3343
Eine E-Mail an Wilfried Ploeger senden

Instandsetzung dörflicher Bausubstand und Dorfgemeinschaftseinrichtung in den Kreisen Höxter und Lippe
Andrea Klädtke
05231/71-3339
Eine E-Mail an Andrea Klädtke senden

Instandsetzung dörflicher Bausubstanz und Dorfgemeinschaftseinrichtungen im Kreis PB, Umnutzung in den Kreisen HX, LIP, PB
Maria Lummer
05231/71-3341
Eine E-Mail an Maria Lummer senden

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