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Wechsel bei Betreuung Asylsuchender

Detmold (30. April 2019). In der Landesunterkunft für Asylsuchende in Bad Driburg wechseln zum 1. Juni 2019 das Betreuungsteam und der Sicherheitsdienst. In der zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) übernimmt Weberhaus Nieheim gGmbH (Kolping) im Auftrag der Bezirksregierung Detmold die Unterbringung und Betreuung der Schutzsuchenden. Den geordneten Ablauf und den sozialen Frieden in der Einrichtung sichert das Unternehmen PMC Sicherheitsdienste und Eventservice e. K. aus Stadtlohn.

„Der derzeit tätige Betreuungsdienst ZOF sowie der Sicherheitsdienst ADU haben gute Arbeit geleistet“, bedankt sich Dezernatsleiter Jörg List bei den beiden scheidenden Organisationen. Die Betreuungs- und die Sicherheitsdienstleistung waren im März neu ausgeschrieben worden. Grund war die Insolvenz des Vereins Zukunftsorientierte Förderung (ZOF) sowie das reguläre Auslaufen des Vertrages mit dem Sicherheitsdienst zum 31. Mai. Der Vertrag mit ZOF sah ursprünglich eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2019 vor.

Koordiniert wurde das europaweite Ausschreibungsverfahren durch die Bezirksregierung Arnsberg. „Öffentliche Verwaltungen sind dazu verpflichtet, mit Steuergeld verantwortungsvoll umzugehen und effizient zu wirtschaften“, sagt List. Deshalb sei diese Ausschreibung gesetzlich gefordert, erfolge turnusgemäß und entspreche den Anforderungen der Vergabe durch die öffentliche Hand. Zudem sichere dieses Verfahren den Dienstleistern die Möglichkeit, sich gleichberechtigt um Aufträge zu bewerben. Als Entscheidungskriterium zur Auswahl der künftigen Betreuungsorganisation diente vor allem die Wertung des Betreuungskonzepts. Sie fiel mit 60 Prozent der zu vergebenen Punkte ins Gewicht. Der Angebotspreis wurde mit 40 Prozent gewertet. Zuallererst war also die Qualität des Angebotes ausschlaggebend.

Nach dem Wechsel wird die Bezirksregierung Detmold den Aufbau der Ablauforganisation des neuen Betreuungsdienstes intensiv vor Ort begleiten. Aus Sicht der ehrenamtlichen Helfer soll sich durch den Wechsel der hauptamtlichen Helfer möglichst wenig ändern. „Die Unterstützung durch engagierte Bürger aus Bad Driburg wird auch künftig möglich sein“, betont List. Die Bezirksregierung sichert zu, dass bestehende Angebote weitergeführt werden können. Wie dies im Einzelnen geschehen soll, werde die Weberhaus Nieheim gGmbH regeln, nachdem es die Arbeit vor Ort aufgenommen hat.

Die ZUE Bad Driburg verfügt über eine Kapazität von 300 Plätzen und ist derzeit aber lediglich mit 49 Personen belegt, weil die Einrichtung wegen des Wechsels des Betreuungsdienstleisters schrittweise leergezogen wird. Die Bewohnerschaft setzt sich aus 12 Nationalitäten zusammen.

 

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