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Bezirksregierung fördert Starkregenvorsorge

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Löhne/Detmold (13. Dezember 2019). Abteilungsleiter Lutz Kunz hat am Donnerstag, 12. November, im Rathaus der Stadt Löhne einen Zuwendungsbescheid von 24.200 Euro  an Bürgermeister Bernd Poggemöller überreicht. Gefördert wird die Aufstellung eines kommunalen Konzepts zum Starkregenrisikomanagement.

Die Bewältigung von Starkregenereignissen stellt die Kommunen vor vielfältige Herausforderungen, die über die gewöhnlichen Fragestellungen der kommunalen Niederschlagswasserbeseitigung hinausgehen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt mit der Förderung über die „Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement“ die Erarbeitung kommunaler Handlungskonzepte als Baustein des Hochwasserrisikomanagements in Nordrhein-Westfalen.   

Starkregenereignisse sind lokal eng begrenzte Niederschlagsereignisse, bei denen sehr hohe Niederschlagsmengen innerhalb kürzester Zeit auftreten. Die damit verbundenen hohen Schäden rücken immer stärker ins Blickfeld des öffentlichen Interesses. Infolge der Klimaerwärmung ist in Zukunft mit einer Zunahme von extremen Niederschlagsereignissen auch in Ostwestfalen-Lippe zu rechnen. Es stellt sich die Frage, was auf kommunaler Ebene getan werden kann, um Schäden durch Starkregenereignisse zu vermeiden oder sie zumindest zu minimieren. Die Aufstellung eines ganzheitlichen Handlungskonzepts zielt darauf ab, ein Konzept zur Minderung starkregenbedingter Überflutungsschäden auf kommunaler Ebene und unter Einbeziehung aller relevanten Akteure zu entwickeln sowie die hierzu erforderlichen Maßnahmen innerkommunal zu koordinieren und zu kommunizieren. Hierzu werden im ersten Schritt Starkregengefahrenkarten erstellt, in denen Flächen gekennzeichnet werden, die bei Starkregenereignissen besonders gefährdet sein können. Eine Risikoanalyse soll Aussagen zum potentiellen Ausmaß von Gefahren für die menschliche Gesundheit sowie Schäden an öffentlichen Objekten und Infrastruktureinrichtungen geben.

Die Stadt Löhne ist die erste Kommune im Regierungsbezirk Detmold, die ein kommunales Konzept zum Starkregenrisikomanagement gemäß der „Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement“ aufstellt und eine Förderung in Höhe von 50 Prozent erhält.

 

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