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Neue Entwicklungen in der ZUE Oerlinghausen

Detmold (1. August 2018). Seit dem 1. Februar 2015 ist die ZUE Oerlinghausen in Betrieb, zum 14. Oktober 2019 wird die Bezirksregierung den Betrieb einstellen. Das Johanneswerk e.V. hat den Mietvertrag nicht verlängert.

Derzeit leben in der ZUE Oerlinghausen 189 Schutzsuchende aus etwa 20 Ländern. Die Aufnahmekapazität ist aktuell auf 300 Personen beschränkt, die Unterkunft bietet Platz für insgesamt 600 Personen. Die Landesregierung hat gemeinsam mit der Bezirksregierung als Träger der Einrichtung, dem Betreuungsverband DRK und der Kreispolizeibehörde in den zurückliegenden Monaten mit umfassenden Maßnahmen auf Probleme in der ZUE Oerlinghausen und im Umfeld reagiert, um die Situation innerhalb der Einrichtung, aber auch im Umfeld der ZUE deutlich zu entspannen. Deshalb bedauert die Bezirksregierung die Kündigung des Mietvertrages durch den Eigentümer der Liegenschaft. Die Bezirksregierung wird ein Konzept erarbeiten, wie mit den Auswirkungen der Schließung der ZUE auf die Unterbringung und Betreuung von Schutzsuchenden in Ostwestfalen-Lippe verfahren wird und das Ergebnis zu gegebener Zeit kommunizieren. Einzelheiten zur weiteren Nutzung der Liegenschaft sind der Bezirksregierung nicht bekannt.

Das derzeitige Angebot für die Bewohner wird bis zum Ende der Einrichtung aufrechterhalten, ebenso die regelmäßigen Treffen des Runden Tisches.

Bezirksregierung und Land haben in den zurückliegenden Monaten verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu zählen:

  • die Belegungszahl in der Einrichtung ist erheblich reduziert;
  • die Belegungsstruktur wurde verändert;
  • das Sicherheitspersonal wurde aufgestockt;
  • der Kontakt zu den örtlichen Kreispolizeibehörden wurde intensiviert und der Zugangsbereich umgestaltet;
  • für die Asylverfahrensberatung und Beschwerdestelle konnte eine Nachfolgelösung gefunden werden;
  • die Betreuungsangebote um tagesstrukturierende Angebote für die Bewohner wurden erweitert;
  • das Landesgewaltschutzkonzept wird konsequent umgesetzt;
  • ein regelmäßig tagender Runder Tisch ist implementiert worden;
  • die Einrichtung wurde durch die Beschäftigten des DRK gemeinsam mit den Asylsuchenden wohnlicher und künstlerisch gestaltet;
  • es haben erste gemeinsame Aktivitäten mit der Nachbarschaft stattgefunden; weitere Aktivitäten sind in Vorbereitung.
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