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Bezirksregierung räumt die ZUE Oerlinghausen

Detmold (6. August 2019). In der zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Asylsuchende in Oerlinghausen hat der Rückbau für die Übergabe an den Eigentümer begonnen. Die Bezirksregierung Detmold hat die Einrichtung leergezogen – es sind dort keine Geflüchteten mehr untergebracht. Wie bereits bekannt, wird die ZUE am 14. Oktober 2019 den Betrieb einstellen, da das Johanneswerk e.V. als Eigentümer den Mietvertrag der Liegenschaft nicht verlängert hat.

„Ich danke den Mitarbeitern des Betreuungsverbandes und der Sicherheitsorganisation. Trotz der zeitweiligen Probleme in der ZUE und im Umfeld haben sie die Menschen gut betreut. Sie haben sehr gute Arbeit geleistet“, sagt Jörg List, zuständiger Dezernent bei der Bezirksregierung Detmold. Durch die konstruktive und enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Anwohnern, Stadt, Betreuungsverband und Sicherheitsdienst sei es gelungen, die Situation zu entspannen und die Probleme zu lösen. „Es herrschte in den vergangenen Monaten wieder Ruhe im Umfeld der Einrichtung, so dass beispielsweise die Abstände zwischen den Treffen des ‚Runden Tisches‘ mit den Anwohnern immer größer wurden. Es gab einfach kaum noch Bedarf“, sagt Jörg List.

Rückbau in den vorherigen Zustand

Die Bezirksregierung ist Mieterin der Einrichtung. Sie muss das Areal in dem Zustand übergeben, wie sie es übernommen hat. Das Ende der Unterkunft fällt mit dem Ende des Vertrages zwischen Bezirksregierung und Betreuungsorganisation, DRK, und Sicherheitsdienst, Stölting Group, zusammen. Einzelheiten zur weiteren Nutzung der Liegenschaft sind der Bezirksregierung nicht bekannt.

Kapazität war seit 2018 auf 300 Plätze begrenzt

Die ZUE Oerlinghausen – ehemalige Hellweg Klinik – wurde Anfang Oktober 2014 von der Bezirksregierung Arnsberg als Einrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen in Betrieb genommen. Im Januar 2016 übernahm die Bezirksregierung Detmold die Verwaltung der Liegenschaft. Die Kapazität der ZUE betrug maximal 600 Betten. Seit Februar 2018 war die Zahl der Plätze durch eine Entscheidung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW auf 300 Betten begrenzt.

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