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Neuer Vorstand nimmt Arbeit auf – Bodenordnung startet

Haben den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit gelegt (von links): Rainer Runte (Bezirksregierung), Markus Lödige, Tobias Düwel, Ralf Kleine (Stadt Steinheim), Frank Lödige, Christoph Held (Bezirksregierung), Hubertus Lohre und Wilhelm Lödige

Detmold (4. August 2020). Die Teilnehmergemeinschaft des Bodenordnungsverfahrens Steinheim Lother Höhe hat Ende Juni in der Stadthalle Steinheim einen Vorstand gewählt. Seine Aufgabe ist es, den Prozess der Flurbereinigung mitzugestalten. Vorstandsvorsitzender ist Wilhelm Lödige.

36 Grundstückseigentümer waren der Einladung der Bezirksregierung Detmold zur Vorstandswahl gefolgt. Neben Wilhelm Lödige gehören dem Gremium Ralf Kleine (Stellvertreter), Hubertus Lohre (Beisitzer) sowie Tobias Düwel, Markus Lödige und Frank Lödige als stellvertretende Vorstandsmitglieder an. „Mit der Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft ist das Bodenordnungsverfahren ein gutes Stück vorangekommen“, sagt Planungsdezernent Rainer Runte von der Bezirksregierung.

Die Bezirksregierung Detmold wird die Teilnehmergemeinschaft über den Vorstand mit Informationen über alle wesentlichen Schritte im Verfahren versorgen. Behörde und Vorstand werden darüber hinaus einzelne Verfahrensschritte gemeinsam durchführen. „Hierbei kann die Bezirksregierung von den Erfahrungen und der Ortskenntnis der Betroffenen profitieren“, erklärt Planungsdezernent Rainer Runte. Eine weitere Aufgabe des Vorstandes ist, bei der Führung der Kassengeschäfte über eine eigens eingerichtete Flurbereinigungskasse entscheidend mitzuwirken. Dazu zählen beispielsweise die Entscheidung, welche Bank die Kassengeschäfte führt, die Prüfung des Kassenberichtes oder die Genehmigung von Zahlungen, die dann von der Behörde abschließend geprüft und veranlasst werden.

Die Teilnehmergemeinschaft setzt sich aus den Grundstückseigentümern zusammen, die an der Flurbereinigung beteiligt sind. Rainer Runte und Projektleiter Christoph Held informierten sie in der Stadthalle Steinheim zunächst über den derzeitigen Stand des rund 97 Hektar umfassenden Verfahrens, in dem Flächen von über 40 Eigentümern liegen. Demnach konnten die Widersprüche, die Betroffene gegen den Einleitungsbeschluss eingelegt hatten, im April 2020 ausgeräumt werden. Somit ist der Einleitungsbeschluss bestandskräftig. Außerdem sind mit verschiedenen Eigentümern bereits Vorgespräche geführt worden.

Nach der Wahl und formellen Verpflichtung der Vorstandsmitglieder hat sich der Vorstand im Anschluss auf ein Kreditinstitut für die Kassengeschäfte verständigt und den Ratssaal als Terminlokal festgelegt. Rainer Runte: „Die Neuordnung des Gebietes für ein gutes Nebeneinander von Straße und Landwirtschaft kann jetzt beginnen. Hierfür werden Gespräche mit den Betroffenen geführt, Flächenankäufe getätigt und Tauschverhandlungen abgeschlossen.“

Hintergrund zum Verfahren

Die Stadt Steinheim plant in der Gemarkung Steinheim zusammen mit dem Land Nordrhein-Westfalen die Verlegung der L827. Durch das Flurbereinigungsverfahren sollen Nachteile für die Eigentümer der landwirtschaftlichen Flächen beseitigt werden, die durch die Verlegung entstehen. Auch die Agrarstruktur soll sich durch die Zusammenlegung von Flächen verbessern. Das Verfahren läuft in Form einer vereinfachten Flurbereinigung und wurde im August 2019 begonnen.

 

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Haben den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit gelegt (von links): Rainer Runte (Bezirksregierung), Markus Lödige, Tobias Düwel, Ralf Kleine (Stadt Steinheim), Frank Lödige, Christoph Held (Bezirksregierung), Hubertus Lohre und Wilhelm Lödige

 

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