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„Grünes Klassenzimmer“ baut Hemmschwellen ab

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Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen freut sich über Städtebaufördermittel in Höhe von etwa 2 Millionen Euro, überreicht von Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. Etwa 1,3 Millionen Euro sind für das „grüne Klassenzimmer“ im Halhof in Bielefeld bestimmt.

Detmold (5. Dezember 2018). Natur erleben, in der Natur lernen – Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl hat am Dienstag, 4. Dezember, Städtebaufördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro an die Stadt Bielefeld übergeben. Knapp 1,3 Millionen Euro davon sind für das „grüne Klassenzimmer“ im Halhof in Bielefeld bestimmt.

Der Trägerverein des Halhofs möchte Schulklassen sowie Bürgerinnen und Bürgern mit dem „grünen Klassenzimmer“ Natur- und Umweltbildungsangebote machen. Angesprochen werden sollen Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderung sowie mit und ohne Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung.

Ziel des neuen Angebots ist unter anderem, Geflüchtete und Kinder mit Migrationshintergrund beim Ankommen in einer neuen Kultur zu unterstützen. Außerdem sollen die Gemeinschaft von Schulklassen gefördert, Hemmschwellen oder Berührungsängste abgebaut und Schlüsselkompetenzen weiter entwickelt werden.

Der Halhof ist ein ehemaliger Bauernhof mit landwirtschaftlichen Grünflächen sowie mehreren Wirtschaftsgebäuden. Er befindet sich am Stadtrand in der Nähe des Obersees. Betreiber ist der Verein zur Förderung der Jugendarbeit e.V. Er hat die Liegenschaft von der Stadt Bielefeld gepachtet.

„Offenheit und Respekt sind unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. „Beides wird in den Angeboten des Halhofs vorbildlich gefördert. Die Unterstützung der öffentlichen Hand ermöglicht den Betreibern nun, ihr für Bielefeld und die Region wichtiges Programm um einen wichtigen Baustein zu erweitern."

Neben den pädagogischen, integrativen und inklusiven Zielen des Projekts stehen für Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes im Vordergrund: „Umwelt- und Naturschutz beginnen immer vor der eigenen Haustür. Für Kinder und Jugendliche ist es im 21. Jahrhundert jedoch nicht mehr unbedingt selbstverständlich, Natur in ihrer ganzen Vielfalt mit allen Sinnen zu erleben. Aber nur das, was man kennt, kann man auch wertschätzen.“

Der Halhof soll zur Einrichtung des „grünen Klassenzimmers“ mit den bereits bestehenden Angeboten und Einrichtungen des Vereins verbunden werden. Dazu zählen beispielsweise die offene Kinder- und Jugendarbeit an zwei Jugendzentren, inklusive Ferienspiele, oder eine niedrigschwellige Jugend-Berufshilfemaßnahme. Gleichzeitig sollen bestehende Kontakte und Kooperationen ausgebaut und neue geschlossen werden.

Es sind auch Umbauten am Halhof geplant. Sie beinhalten, das Gewächshaus zu renovieren sowie das Gebäude barrierefrei umzubauen und energetisch zu sanieren. Es soll eine Hofküche, ein Schulungsraum, ein Bastel- sowie einen Ruheraum geben.

Baumheide bekommt Stadtteilbüro

Die Regierungspräsidentin hielt auch für die den Stadtteil Baumheide einen Förderbescheid bereit. Die öffentlichen Mittel in Höhe von 732.000 Euro sind unter anderem für ein Stadtteilbüro bestimmt, das dort eingerichtet werden soll. Außerdem dient die Förderung der Refinanzierung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, dem Fördermittelmanagement sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Sie entstammen ebenfalls dem Städtebauförderprogramm NRW.

 

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