Das Projekt hat zum Ziel, benachteiligten Jugendlichen, die voraussichtlich keinen Schulabschluss erreichen werden, während des letzten Pflichtschuljahres durch ein Förderpraktikum an den beruflichen Alltag in Betrieben heranzuführen und ihnen so einen möglichst nahtlosen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen.
Die Schülerinnen und Schüler werden an der Schule in einer besonderen Lerngruppe zusammengefasst und dort im Hinblick auf die berufliche Zukunft gezielt gefördert und betreut. Der Unterricht erfolgt an zwei bis drei Wochentagen und orientiert sich an den Anforderungen des Berufslebens. An den übrigen Wochentagen befinden sich die Jugendlichen als Praktikantinnen und Praktikanten in einem Betrieb. Hier werden sie fachlich angeleitet.
Vorteile für die Jugendlichen
Vorteile für die beteiligten Betriebe
Die Erschließung von betrieblichen Praktikumsplätzen erfolgt durch die zuständigen Lehrkräfte, wobei eine möglichst gute Abstimmung zwischen den Interessen und Befähigungen der Jugendlichen sowie den Beschäftigungsangeboten der Betriebe angestrebt wird. Hierzu erhalten die Lehrkräfte vor Ort Unterstützung durch die zuständigen Kammern, die Arbeitsverwaltung sowie andere geeignete Organisationen. Außerdem fungieren die Lehrkräfte als Betreuungspersonal während der betrieblichen Praxisphasen und sind auch Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Betriebe.
Im laufenden Schuljahr ist in 16 Hauptschulen eine BUS-Klasse eingerichtet. Auch an einigen Gesamt- und Förderschulen sind BUS-Klassen bzw. BUS-Gruppen eingerichtet.
Interessierte Hauptschulen, Gesamtschulen und Sonderschulen können sich im Bildungsportal NRW über weitere Einzelheiten des BUS-Projektes informieren und auch Materialien herunterladen. Schulen, die erstmals an dem Modellversuch teilnehmen möchten, setzen sich mit der zuständigen Schulaufsicht in Verbindung.