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Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

NRW-EU Strukturfondsprogramm 2007- 2013

 

Wettbewerb der Regionen um die besten Ideen

Die strukturpolitischen Schwerpunkte der neuen Förderperiode orientieren sich in starkem Maße an der sog. Lissabon-Strategie. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unter besonderer Beachtung der sozialen und umweltbezogenen Verantwortung.

Ein wesentlicher Schwerpunkt wird im Themenbereich Innovation gesetzt. Hierfür ist ein großer Teil der Mittel vorgesehen. Diese Mittel werden – wo immer möglich – nach dem Wettbewerbsprinzip vergeben. Die besten Ideen und Projekte sollen gefördert werden.

Ein zweiter thematischer Förderschwerpunkt ist der Mittelstand: Hier sollen Existenzgründer und Klein- und Mittelunternehmen mit einem zielgerichteten Angebot an Finanzierungs- und Beratungshilfen unterstützt werden.

Auch die spezifischen Probleme der großen Städte stellen einen zentralen Förderschwerpunkt dar. Denn die Entwicklung einer wissensbasierten Ökonomie und die Stärkung der unternehmerischen und innovatorischen Potenziale erfordern gerade attraktive Standort- und Stadtqualitäten. Hier bestehen in strukturell besonders belasteten Städten und Regionen weiterhin spürbare Entwicklungsunterschiede, insbesondere in benachteiligten Stadtteilen.

 

"Stärken stärken" - landesweiter Mitteleinsatz

Über die neue inhaltliche Schwerpunktsetzung hinaus hat das neue Ziel 2- Programm eine weitere wichtige Änderung: Die Ziel 2-Mittel sind landesweit einsetzbar, eine kleinteilige Fördergebietsabgrenzung, wie sie bisher seitens der EU vorgeschrieben war, gehört der Vergangenheit an.

 

Clusterpolitik und Wettbewerbsverfahren

Die Clusterpolitik ist wichtiger Bestandteil sowohl der Innovationsstrategie als auch der Standortmarketing- und Wirtschaftsentwicklungsstrategie der Landesregierung im Rahmen der Ziel 2-Förderung. Zentrales Ziel ist es, ausgewählte regionale Netzwerke gezielt landesweit zu etablieren und zu fördern sowie eine sinnvolle branchen- und technologiebezogene Bündelung zu moderieren. Wirtschaftlicher Fortschritt und die Entwicklung neuer Technologien funktioniert heute in Netzwerken. Die kann der Staat nicht verordnen, allerdings gezielt fördern und moderieren. Nordrhein-Westfalen wird in 16 Branchen- und Technologiebereichen, die besonders großes Potenzial für Wachstum aufweisen und besonders hohen Stellenwert für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes einnehmen, Förderschwerpunkte setzen.

Die 16 Bereiche sind: Gesundheit, Ernährung, Logistik, Neue Werkstoffe, Nano-, Mikro,- Biotechnologien, Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Kunststoff, Chemie, Umwelttechnologien, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Medien und Kulturwirtschaft. Ergänzt werden die Wettbewerbsverfahren für diese profilbildenden Landescluster noch mit Ausschreibungen für z.B. Tourismus, Gründungen und einem themenoffenen Wettbewerb „RegioCluster“.

 

 

Detaillierte Informationen bietet das Ziel-2-Sekretariat der Landesregierung unter www.ziel2-nrw.de

 

Auskunft erteilt:


Dezernatsleitung
Josef Wegener
05231/71-3400
Eine E-Mail an Josef Wegener senden

Sachbearbeiterin
Karin Laufer
05231/71-3407
Eine E-Mail an Karin Laufer senden

Sachbearbeiterin
Elisabeth Ruberg
05231/71-3405
Eine E-Mail an Elisabeth Ruberg senden

weiterführende/zusätzliche Infos

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