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Bodenordnungsverfahren Gohfeld-Bischofshagen
VerfahrensartVereinfachtes Bodenordnungsverfahren nach § 86 FlurbG
VerfahrensdatenGröße: ca. 330 ha
VerfahrenszieleZweck des Verfahrens ist es, mit Hilfe bodenordnerischer Maßnahmen eine nachhaltige Entflechtung miteinander konkurrierender Ansprüche der Wasserwirtschaft auf der einen und der Landwirtschaft auf der anderen Seite zu bewirken und damit beiden Belangen gleichermaßen zu dienen. Grundlage für die Maßnahmen ist das Gewässerentwicklungskonzept, das für den gesamten Bereich des Einzugsgebietes der Werre einschließlich der Nebengewässer vorliegt. Die im Gewässerentwicklungskonzept enthaltenen Maßnahmen sehen im wesentlichen die Verlegung von Deichen, die Ausweisung von Retentionsflächen zum Hochwasserschutz , die Ausweisung von Uferstreifen und die Anlage von Flutrinnen vor. Um den Verfahrenszweck besser erreichen zu können, werden Ackerflächen aus dem ehemaligen Truppenübungsgelände „Schwarzenmoor“, soweit sie in der Gemarkung Gohfeld liegen und sich im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland befinden, als mögliche Tauschflächen in das Flurbereinigungsverfahren einbezogen mit dem Ziel, die dort vorgesehenen Kompensationsmaßnahmen für die A 30 in die Werreaue zu verlegen, um die guten Ackerflächen auf Dauer für die landwirtschaftliche Nutzung erhalten zu können. Die Einleitung erfolgt auf Antrag des Werre-Wasserverbandes, der auch Träger des Verfahrens ist. Die Kosten werden demgemäß auch vom Werre-Wasserverband unter Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen getragen. Auf die Grundstückseigentümer kommen insoweit keine Beitragspflichten zu.
Verfahrensstand
....hier finden Sie den Einleitungsbeschluss vom 12.08.2008 ....hier finden Sie eine Übersichtskarte mit der Verfahrensgrenze (pdf)
Weiterer Ablauf
Auskunft erteilt:
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