Für die Natur und Landschaft in der Region OWL ist das Nebeneinander vielfältiger Landschaften, die ein wertvolles Potential von Tier- und Pflanzenarten und Ihren Lebensgemeinschaften darstellen besonders charakteristisch. Weseraue, Versmolder Bruch und Diemel, Großes Torfmoor und Oppenweher Moor, das Wiehen- und Wesergebirge und der Teutoburger Wald, die Landschaft der Senne, das Ravensberger Hügelland und die Paderborner Hochfläche sind hierfür nur einige Beispiele.
Als Freiraum werden Bereiche bezeichnet, in denen die Naturgüter
mit ihren Wechselwirkungen unmittelbar ihre vielfältigen ökologischen Funktionen erbringen.
Dazu zählen auch Nutzungsfunktionen u.a. als
Bei dieser Vielfalt an Aufgaben und Funktionen, die dem Freiraum zugeordnet werden, müssen auf der Ebene der Regionalplanung Lösungsstrategien dargestellt werden, die ein möglichst konfliktfreies Neben- und Miteinander der Ansprüche ermöglichen. Es ist die Aufgabe der vorsorgenden Planung, auf regionaler Ebene die Bereiche darzustellen, in denen die standörtlichen Bedingungen und Potentiale vorliegen, um in herausgehobener Weise die besonders schutzwürdigen und schutzbedürftigen Freiraumfunktionen zu erfüllen und in Qualität und Quantität nachhaltig zu gewährleisten.
Dabei ist es zentrales Anliegen, die nachhaltige Funktionsfähigkeit der Naturgüter als Lebensgrundlage für die Menschen zu sichern. Denn die vielfältigen Funktionen erbringt der Freiraum unmittelbar und mittelbar für die Ansprüche der Menschen in den Siedlungsbereichen, z.B.
Dies erfordert in besonderer Weise einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Für die bedarfsgerechte Bereitstellung weiterer Freiraumbereiche für Siedlungszwecke oder andere Nutzungsfunktionen ist es Aufgabe des Freiraum-schutzes bei der raumordnerischen Entscheidung mitzuwirken und darauf hinzuwirken, dass möglichst konfliktarme Bereiche umgesetzt werden und Bereiche mit besonderen Freiraumfunktionen erhalten werden.
Rohstoffsicherung
Zur ausreichenden Versorgung der Bevölkerung und Wirtschaft ist der Abbau mineralischer Rohstoffe von besonderer Bedeutung.
Zu diesen Rohstoffen gehören in der Region u.a.
Ca. 70% davon werden durch die öffentliche Hand beim Kanal- und Straßenbau sowie bei öffentlichen Gebäuden verbraucht.
Kies und Sand kommen in guter Qualität vornehmlich in den Flusstälern vor. Kalke stehen in den Gebirgszügen und im Lippischen Bergland an. Tone in den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford, Lippe, Höxter sowie in der Stadt Bielefeld. Erz wird untertägig im Wesergebirge gewonnen.
Zur Sicherung dieser Rohstoffvorkommen werden im Regionalplan Bereiche zur Sicherung und Abbau oberflächennaher Bodenschätze dargestellt, damit konkurrierende Nutzungen ausgeschlossen werden können.
Viele Menschen sehen Abgrabungen mit Sorgen vor
Auf der anderen Seite ist z.B. Wohnungsbau ohne den Abbau von Rohstoffen nicht möglich. Auch der verstärkte Einsatz von Recyclingstoffen kann den Bedarf an weiterem Abbau nicht ersetzen.
Durch sinnvolle Rekultivierungsmaßnahmen können durch Abgrabungen neue Biotope wie z.B. die Häverner Marsch entstehen. Andererseits besteht auch die Möglichkeit Nassabgrabungen für Erholungszwecke zu nutzen wie im Bereich des Großen Weserbogens in Porta-Westfalica, der Freizeitanlage in Kalletal-Varenholz oder dem Lippesee in Paderborn.
Kreise HX, PB sowie Waldumwandlung/Erstaufforstung
Friedrich Bauch
05231/71-3214
Eine E-Mail an Friedrich Bauch senden
Stadt BI, Kreis HF sowie Abgrabungen (Stadt BI, Kreise HF, HX, PB)
Georg Berse
05231/71-3215
Eine E-Mail an Georg Berse senden
Kreise GT, LIP sowie Abgrabungen (Kreise GT, LIP)
Wolfgang Caspersmeier
05231/71-3217
Eine E-Mail an Wolfgang Caspersmeier senden
Kreis MI sowie Abgrabungen (Kreis MI)
Kathrin Wernicke
05231/71-3213
Eine E-Mail an Kathrin Wernicke senden