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Sprachfeststellungsprüfung anstelle von Pflichtfremdsprachen oder Wahlpflichtfremdsprachen (Bass 13-61 Nr. 1)

Schülerinnen und Schüler, die die Sekundarstufe I einer deutschen Schule nicht von Beginn an besucht haben und nicht in das Fremdsprachenangebot der Schule eingegliedert werden konnten und nicht die Amtssprache ihres Herkunftslandes anstelle einer Fremdsprache weiterführen konnten, können an einer Sprachfeststellungsprüfung in der Amtssprache ihres Herkunftslandes / Herkunftssprache teilnehmen.

 

Sie ist auf folgende Anspruchsniveaus abgestellt:

  • den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 bzw. dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss
  • den Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10 - bzw. dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschluss
  • den mittleren Schulabschluss - (Fachoberschulreife) -
  • das Anspruchsniveau der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe in einer fortgeführten Fremdsprache
  • die Fachhochschulreife (Abschluss in berufsbildenden Schulen)

 

Voraussetzung für das Ablegen der Sprachfeststellungsprüfung ist, dass fachkundige Prüferinnen oder Prüfer in der jeweiligen Sprache zur Verfügung stehen.

Die schriftliche Prüfung entspricht in Anforderungen, Umfang und Dauer der für die Schulform und die Jahrgangsstufe üblichen Klassenarbeit in der ersten oder zweiten Pflichtfremdsprache.
Der mündliche Prüfungsteil beträgt für
      a) die Fachhochschulreife (Abschluss in berufsbildenden Schulen) höchstens 30 Minuten,
      b) die übrigen o. g. Berechtigungen und Abschlüsse 15 bis 20 Minuten.

Unter gleichwertiger Berücksichtigung des schriftlichen und mündlichen Prüfungsteiles wird die Gesamtnote festgesetzt. Weist einer der beiden Prüfungsteile eine ungenügende Leistung auf, so kann die Gesamtnote nicht mit ausreichend bewertet werden.

Bei nicht ausreichender Gesamtnote kann die Prüfung einmal wiederholt werden, sofern die Verbesserung der Note für die Versetzung oder für das Erreichen des Abschlusses erforderlich ist. Die Wiederholung der Prüfung erfolgt zum Ablauf des folgenden Schuljahres.
Folglich kann eine bestandene Sprachfeststellungsprüfung auf demselben Anspruchsniveau bei Wiederholung des Schuljahres nicht noch einmal abgelegt werden.

Das Ergebnis der Prüfung tritt anstelle der zu ersetzenden Fremdsprache.

Die Sprachfeststellungsprüfung dient nicht dazu, sich zusätzliche Sprachkenntnisse auf dem Zeugnis bescheinigen zu lassen.

Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt in dem Jahr, in dem der Schulabschluss erworben werden soll.
Nach der Information der Schülerinnen und Schüler über das Verfahren, die Inhalte und das Anspruchsniveau durch die Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrer und die Beratungslehrerinnen bzw. Beratungslehrer wird die Anmeldung über die Schulleitung der Bezirksregierung auf dem Dienstweg bis zum 30. September eines jeden Jahres zugeleitet.

Die Prüfungsorte und -termine für das Schuljahr 2016/2017 finden Sie hier.

Hier die Anträge zum Download:

 

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartnerin:
Anja Hupke
05231/71-4827, Mo - Fr von 7:30 - 15:00 Uhr
Eine E-Mail an Anja Hupke senden

Ansprechpartnerin:
Doris Meinert
05231/71-4862, Mo - Fr von 7:30 - 15:00 Uhr
Eine E-Mail an Doris Meinert senden

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