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Praktischer Teil der Fachhochschulreife

Hinweis: Nachweise des praktischen Teils können nicht akzeptiert werden, wenn diese bereits vor Beendigung des praktischen Teils erstellt wurden.

 

  1. Nach der zweijährigen Berufsfachschule des Berufskollegs (z. B. Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung - Höhere Handelsschule) kann die volle Fachhochschulreife durch eine mindestens zweijährige Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht, eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit oder ein einschlägiges halbjähriges Praktikum erworben werden. Das Berufskolleg, an welchem der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben wurde, prüft die Einschlägigkeit des Praktikums und entscheidet über die Anrechnung in Bezug auf Inhalt und Umfang des Praktikums. Bei Nachweis der Einschlägigkeit können Wehr-, Zivil- und Bundesfreiwilligendienst, Entwicklungsdienst, ökologisches oder freiwilliges soziales Jahr ganz oder teilweise anerkannt werden. Dies gilt auch für Berufsausbildungen nach Landes- oder Bundesrecht und Kindererziehungszeiten. Soweit die zusammengefassten Praktikumsbestandteile mindestens 24 Wochen umfassen, stellt die Schule der Schülerin oder dem Schüler die Bescheinigung über den Erwerb der Fachhochschulreife gemäß Anlage 2.3 aus.

  2. Nach der Jahrgangsstufe 11 bzw. am Ende der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe oder des beruflichen Gymnasiums ist der Nachweis über eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht zu erbringen. Hinweis: Gem. § 40a APO-GOSt ist der Erwerb der Fachhochschulreife nach der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe nicht mehr möglich. Die im Gymnasium und in der Gesamtschule bisher nach der Einführungsphase erworbenen Berechtigungen bleiben unberührt.

  3. Schülerinnen und Schüler, die die gymnasiale Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs nach der Jahrgangsstufe 12 bzw. dem ersten Jahr der Qualifikationsphase verlassen und den schulischen Teil ihrer Fachhochschulreife erworben haben, erlangen die volle Fachhochschulreife erst dann, wenn sie die Ableistung des praktischen Teils der Fachhochschulreife wie folgt nachweisen können:

    - eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht oder
    - ein einjähriges gelenktes Praktikum. (Info's hierzu - siehe unten)

    Das Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer Teil) gemäß Buchst. b. und c. muss vor Beginn des praktischen Teils erworben werden!

  4. Studierende eines Weiterbildungskollegs (Abendgymnasium oder Kolleg), die den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangt haben, erlangen die volle Fachhochschulreife in Verbindung mit

    - einer abgeschlossenen Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht oder
    - einem einjährigen gelenkten Praktikum. (Info's hierzu - siehe unten)
    - einer abgeschlossenen Berufsausbildung gleichgestellt ist eine mindestens zweijährige berufliche (Vollzeit-) Tätigkeit innerhalb eines Berufsfeldes. Auf die Dauer der Berufstätigkeit können Zeiten gemäß der Praktikum-Ausbildungsordnung analog angerechnet werden.

 

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