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Umbau Stadtbahnlinie 3 im Streckenabschnitt August-Bebel-Straße / Oelmühlenstraße: Pläne liegen aus

Detmold (8. September 2017). Die Bezirksregierung Detmold eröffnet das Planfeststellungsverfahren für Umbaumaßnahmen der Bielefelder Stadtbahnlinie 3 im Streckenabschnitt August-Bebel-Straße / Oelmühlenstraße. Hierzu gehört auch der Neubau des Hochbahnsteigs „Marktstraße“. Die Planunterlagen liegen von Montag, 11. September, an beim Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld aus. Einwendungen können bis zum 24. Oktober erhoben werden.

Die moBiel GmbH hat das Planfeststellungsverfahren am 17. August 2017 bei der Bezirksregierung Detmold beantragt. Sie plant, in der August-Bebel-Straße den Hochbahnsteig „Marktstraße“ zu errichten. Er soll als neue und barrierefreie Haltestelle zwischen den beiden Haltestellen „August-Schröder-Straße“ und „Ravensberger Straße“ der Stadtbahnlinie 3 entstehen und sie ersetzen. Diese beiden Haltestellen sind nicht barrierefrei und entsprechen daher nicht dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG). Dies besagt unter anderem, dass der öffentliche Personennahverkehr bis zum 1. Januar 2022 barrierefrei sein soll.

Zusätzlich zu dem neuen Hochbahnsteig sind Umbauten in folgendem Streckenabschnitt geplant: August-Bebel-Straße / Oelmühlenstraße zwischen den Einmündungen der Nikolaus-Dürkopp-Straße im Norden und der Bielsteinstraße im Süden. Die Maßnahmen sollen künftig den Einsatz der Stadtbahnfahrzeuge des Typs „VAMOS“ ermöglichen. Die moBiel GmbH hatte diesen Fahrzeugtyp angeschafft, um die Fahrgastkapazitäten auszuweiten. „VAMOS“-Fahrzeuge fahren bereits auf den Stadtbahnlinien 2 und 4. Sie sind nicht nur länger, sondern auch breiter als die Fahrzeuge des übrigen Fuhrparks. Deshalb benötigen sie für den Begegnungsverkehr beider Fahrtrichtungen einen größeren Gleisabstand. Dies macht die Umbaumaßnahmen erforderlich.

Von den vorgesehenen Baumaßnahmen sind nur städtische Grundstücke betroffen, Eigentumsflächen Dritter werden nicht beansprucht.

Verfahren bindet Öffentlichkeit mit ein

„Die Bezirksregierung wird das Vorhaben in einem bürgernahen Verfahren prüfen. Dazu gehört insbesondere eine erste Beteiligung der Öffentlichkeit durch die jetzt erfolgende Planauslegung“, sagt Jochen Bode, zuständiger Dezernent bei der Bezirksregierung Detmold.

Die Planunterlagen werden bei der Stadt Bielefeld im Amt für Verkehr bis zum Dienstag, 10. Oktober, ausgelegt. Eine zweiwöchige Einwendungsfrist schließt sich an. Weitere Informationen dazu sind der ortsüblichen Bekanntmachung der Stadt Bielefeld zu entnehmen.

Unabhängig davon werden die Planunterlagen im Laufe des ersten Auslegungstages auf der Internetseite der Bezirksregierung Detmold veröffentlicht. Aber: „Verfahrensrechtlich ist allein die Auslegung vor Ort maßgeblich“, wie Jochen Bode betont. Und: „Alle, die von dem geplanten Stadtbahnvorhaben betroffen sind, können bei der Stadt Bielefeld oder direkt bei der Bezirksregierung Detmold schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen erheben. Dies geht jedoch nur bis Dienstag, 24. Oktober 2017. Die Erhebung einer Einwendung per einfacher E-Mail ohne elektronische Signatur ist hierfür nicht ausreichend.“

 

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